Mittwoch, 12. Dezember 2007

Leitvers

Kommt, lasst uns zu dem HERRN umkehren; denn er hat zerrissen, und er wird uns heilen, er hat geschlagen, und er wird verbinden.
Hosea 6,1

Immer hat man es mit Gott zu tun

Immer hat man es mit Gott zu tun

Oft hört man Christen bei Krankheiten und anderen Unglücksfällen beten, Gott möge den Schaden heilen. Hört man diesen Gebeten zu, wird man den Gedanken nicht los, die Beter hätten unseren Tagesspruch nicht gekannt. Es ist, als meinten sie, irgendein blindes Schicksal habe zugeschlagen, als Gott gerade nicht aufpasste. Nun ist das Unglück groß, und jetzt soll er den Schaden schleunigst beseitigen. Manche denken auch, der Teufel habe eine solche Macht, dass es ihm oft gelingt, Gott auszutricksen oder ihn gar zu besiegen.
Nein, Martin Luther hat gesagt: »Der Teufel ist Gottes Teufel.« Ohne Gottes Willen fällt kein Sperling vom Dach und kein Haar von unserem Kopf. Alles geht nach seinem Willen.
Wir wenden uns in unserer Not also zu dem, der die Not kommen ließ. Das müsste sich auf das Beten auswirken; denn wenn wir glauben, dass Gott nicht boshaft ist, müssten wir eigentlich fragen, ob er uns mit einer Krankheit, einem Autounfall oder einer häuslichen Schwierigkeit etwas zeigen will.
Schon viele sind durch traurige Erlebnisse näher zu Gott gekommen, als sie es in guten Tagen waren. Erst dann haben sie erfahren, wie gut Gott ist. Im Trubel des Lebens können wir Gott leicht vergessen, und dann bringt er sich durch solche Ereignisse in Erinnerung. Er führt uns vor Augen, wie abhängig wir von seiner Bewahrung und Gnade sind.
Menschen sind für die Ewigkeit geschaffen, darauf sollen wir uns einstellen. Was sind 100 Erdenjahre verglichen mit der großen Ewigkeit! Wer das in Trübsaltagen wieder neu - oder auch zum ersten Mal - erkennt, der sagt mit dem von einer schweren Krankheit genesenen König Hiskia: »Zum Heil war mir bitteres Leid.«

Hermann Grabe
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Gott meint es immer gut mit uns.
Bibellese
1. Mose 8,1-6

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