Dienstag, 13. Januar 2004

Leitvers

So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ich habe keinen Gefallen
am Tode des Gesetzlosen, sondern dass der Gesetzlose
von seinem Wege umkehre und lebe.

Hesekiel 33,11

Eine Geißel der Menschheit

Eine Geißel der Menschheit

Am 13.01.03 war folgender Bericht im Spiegel zu lesen: »Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger«, heißt es da knapp, aber unmissverständlich, »bitte haben Sie Geduld! Zwar könnte es zu langen Wartezeiten kommen, doch es ist genügend Impfstoff für alle vorhanden. Nach der Impfung können Fieber und allgemeine Müdigkeit auftreten. Das ist normal und sollte ihnen keine Sorge bereiten.« Es geht um eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit: Pocken. Experten der Bundesländer und das Robert Koch Institut in Berlin erläutern, wie sich Deutschland auf einen möglichen Terroranschlag mit Pockenviren vorbereiten sollte. Vor fast 31 Jahren hat es den letzten Pockenfall in Deutschland gegeben und am 8. Mai 1980 erklärte man die Pocken für ausgerottet. Doch in unseren Tagen verbreitet sich die Angst, dass man die letzten Viren, in Sicherheitslabors gelagert, zur Herstellung von Biowaffen missbrauchen könnte.
Viel gefährlicher als Pocken ist aber eine andere Geißel der Menschheit: die Sünde. Gegen sie hilft keine Schutzimpfung und sie zerstört nicht nur das irdische Leben und das menschliche Miteinander, sondern sie stürzt auch unsere Seele ins ewige Verderben. Gott sei Dank gibt es aber auch dafür ein Gegenmittel: Gott hat seinen Sohn am Kreuz die Strafe für unsere Sünden tragen lassen. Nun ist sie gesühnt und besiegt. Jeder, der zugibt, von der Sünde angesteckt zu sein und der seine Hoffnung auf den gekreuzigten und auferstandenen Christus setzt, wird von dieser Menschheitsgeißel geheilt, bekommt ein unvergängliches Leben und ist in ewiger Sicherheit – nicht weil wir uns dann zusammenreißen können, sondern weil Gott selbst sich dafür verbürgt hat.

Bodo Ammenhäuser


Frage
Haben Sie das Gegenmittel gegen die Sünde schon bekommen?
Tipp
Eigene Anstrengungen richten nichts aus.
Bibellese
Römer 5,6-21

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