
Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes.
Sprüche 16,25

Fast hätte ich nicht geglaubt, was mir ein befreundeter Polizist da erzählte. Doch dann zeigte er mir das Bild einer Ansammlung von Verkehrsschildern. Zunächst war das Schild mit dem Straßennamen zu sehen. »Zukunftsstraße« war da zu lesen. Das klang doch wunderbar! Wer würde nicht gern eine Straße befahren, die in eine (hoffentlich gute!) Zukunft führt? Doch dann fiel mir ein weiteres Verkehrszeichen auf: Die »Zukunftsstraße« war eine Sackgasse! Da möchte ein Mensch also in die »Zukunftsstraße« einbiegen und muss am Ende feststellen, dass es nicht mehr weitergeht und er umdrehen muss. Wie tragisch! Und doch spiegelt sich darin allzu sehr unsere Realität, wenn wir unser Leben ohne Gott führen.
Jesus Christus illustriert diese Wirklichkeit in der Geschichte vom verlorenen Sohn. Darin wendet sich ein junger Mann von seinem Vater (der für Gott steht) ab und versucht, sein Leben mit dem, was ihm der Vater mitgegeben hat, auf eigene Faust zu meistern. Er biegt in seine eigene Zukunftsstraße ein. Doch er scheitert. Er vergeudet sein Leben und landet in einer Sackgasse. Statt der rosigen Zukunft steht er vor einer Katastrophe, dem »Weg des Todes«.
Mit diesem Gleichnis hält Jesus uns allen einen Spiegel vor: Wie der verlorene Sohn sind alle Menschen für Gott verloren, die eigenwillig die Gemeinschaft mit ihm verweigern und ihren eigenen Weg gehen. Am Beispiel des verlorenen Sohnes zeigt Jesus drastisch, wie der Weg weg von Gott endet. Er zeigt darin aber auch, dass es einen Weg zurück gibt. Wer sich entscheidet, umzukehren und Gott zu suchen, dem begegnet Gott mit Liebe und Vergebungsbereitschaft - wie der Vater dem Sohn, der reumütig von seiner unseligen Zukunftsstraße zurückkehrt.

Wo haben Sie am Ende des Weges eine Sackgasse vor sich?

Dann hilft nur umdrehen und zurückkehren!
