
Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel aller Dinge.
Offenbarung 22,13

Rund um Weihnachten hören (und singen) wir häufig ein Lied, das die jährliche Wiederholung dieses Festes aufgreift: »Alle Jahre wieder / kommt das Christuskind / auf die Erde nieder, / wo wir Menschen sind.« Das ist natürlich insofern richtig, als dass wir jedes Jahr neu das Weihnachtsfest feiern. Doch wer ist dieses Christkind, das Kind in der Krippe? Kommt es wirklich jedes Jahr wieder? Und wozu?
Tatsächlich blieb das Kind nicht Kind, wie das bei uns Menschen so üblich ist. Man kennt das vielleicht aus der Verwandtschaft: Manche Tante sieht in ihrem mittlerweile 30-jährigen Neffen immer noch das kleine, süße Baby. Sie merkt nicht, wie die Zeit vergangen ist. So wurde auch aus dem lieblichen, holden Kindlein, das Maria sorgsam in Windeln wickelte und in die Futterkrippe legte, ein Wanderprediger. Er lehrte viele Menschen, heilte Kranke und wirkte weitere Wunder. Doch im Alter von ca. 30 Jahren wurde er zum Tod am Kreuz verurteilt. Nach drei Tagen stand dieser Jesus allerdings wieder von den Toten auf und lebt seither bis in alle Ewigkeit.
Deshalb - weil Jesus Gott und der Schöpfer des Universums ist, auf diese Welt kam und in Ewigkeit lebt - tätigt er die Aussage im obigen Bibelvers. Damit stellt er zwei Behauptungen auf: 1) Er ist der Ursprung aller Dinge dieser Welt - das kann nur der Schöpfer allen Lebens von sich behaupten. 2) Er ist auch das Ziel aller Geschehnisse. Er wird seinen Plan mit der Welt und der Menschheit vollenden. Jeder Mensch wird ihm nach seinem Tod begegnen. Jesus Christus steht am Endpunkt der Zeit.
Doch fast noch genialer ist, dass Jesus Christus als Gott Mensch geworden ist, um uns zu retten. Dafür wurde er das »Christuskind« und starb freiwillig am Kreuz. Wenn wir daran glauben, werden wir nicht verurteilt, sondern dürfen seinen Plan mitverwirklichen.

Wer ist Jesus für Sie: jährliches Christkind oder lebendiger Erlöser?

Gott wurde Mensch!
