
Und dabei wollen wir auf Jesus schauen. Weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete, hat er das Kreuz und die Schande dieses Todes auf sich genommen. Nun sitzt er an Gottes rechter Seite auf dem Thron.
Hebräer 12,2

Dashrath Manjhi (14.01.1934 - 17.08.2007) wurde in Gehlaur, Bihar (Indien), geboren. Er wuchs in großer Armut auf und arbeitete als Erwachsener als Tagelöhner. 1959 erlebte er jedoch einen tiefen Einschnitt: Seine Frau verletzte sich schwer. Der einzige Weg zum Arzt führte über einen Berg - eine Strecke von 70 Kilometern, wobei die Entfernung per Luftlinie lediglich acht Kilometer beträgt. Tragischerweise überlebte seine Frau die beschwerliche Reise nicht.
Aus seinem persönlichen Schmerz heraus fasste Manjhi einen festen Entschluss: Er wollte den Berg mit eigenen Händen durchbrechen. Nur mit Hammer und Meißel arbeitete er unfassbare 22 Jahre lang, von 1960 bis 1982, an einem Weg durch den Felsen. Am Ende stand ein 110 Meter langer, 9 Meter breiter und bis zu 7,5 Meter hoher Pfad. Die Strecke zum nächsten Ort Gaya verkürzte sich dadurch auf 15 Kilometer. Anfangs noch verspottet, wurde Manjhi mit der Zeit unterstützt und schließlich in ganz Indien als Held gefeiert.
Später sagte er: »Als ich anfing, den Hügel zu bearbeiten, nannten mich die Leute einen Verrückten, aber das stählte meinen Entschluss.« Heute erinnern eine Straße und ein Krankenhaus an ihn, sein Leben wurde außerdem 2014 in dem Film »Manjhi - The Mountain Man« verewigt. Seine Motivation? Dass niemand sonst ein Familienmitglied wegen fehlender Infrastruktur verlieren muss.
Mich erinnert diese Geschichte an Jesus: Auch er wurde verspottet, abgelehnt und ausgelacht - trotzdem ging er seinen Weg bis ans Kreuz, damit wir nicht verloren gehen müssen. Ich bewundere Manjhi für seine Ausdauer, aber noch mehr danke ich Jesus. Ohne sein Kommen auf unsere Erde und sein stellvertretendes Sterben am Kreuz wäre der Weg zum Himmel für uns ewig verschlossen! So aber haben wir Zugang zu Gott.

Wofür lohnt es sich, dranzubleiben - auch wenn andere es nicht verstehen?

Danken Sie dem, der den Weg zum Himmel frei gemacht hat: Jesus!
