
Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
1. Mose 8,22

Es ist für mich ein großes Privileg, dass es in unserem Land vier ausgeprägte Jahreszeiten gibt. Im Sommer kann ich bei ca. 30 °C baden oder genussvolles Obst und Gemüse ernten. Danach kommt der Herbst mit all seinen Reizen: die herrlichen Nebelstimmungen, die bunten Laubwälder, Weintrauben, Kürbisse und Kastanien. Doch im Winter scheint in der Natur alles zu sterben. Zumindest in den Bergen ist für Monate alles unter einer dicken Schneedecke begraben.
Wenn wir es nicht schon oft erlebt hätten, würden wir es wohl nicht für möglich halten, dass im Frühling wieder alles zum Leben erwacht: Schneeglöckchen und Krokusse schießen aus dem Boden, an den Bäumen treiben frische Blätter aus, und die Wiesen sind wieder saftig grün. Es ist wahrhaftig ein Wunder! Aber es ist noch mehr als das. Gott hat durch diesen Wechsel und die damit verbundenen Ereignisse vielfältigen Anschauungsunterricht in seine Schöpfung gelegt, damit wir seine Absichten besser verstehen.
So lernen wir durch den Frühling, dass mit dem Tod nicht alles aus ist. Wie der Frühling auf den Winter folgt, so gibt es ein Leben nach dem Tod. Unser Körper vergeht, aber unsere Seele ist unsterblich und ewig. Diese Tatsache gibt uns eine neue Perspektive: Der Tod hat nicht das letzte Wort, denn es gibt ein ewiges Leben. Daher ist es von größter Bedeutung, dass wir uns auf dieses Leben danach vorbereiten.
Manchmal denken wir, dass man über das Leben nach dem Tod nichts wissen und sich daher auch nicht darauf vorbereiten könne. »Es ist ja noch keiner zurückgekommen!« Aber das stimmt nicht, denn einer ist zurückgekommen: Jesus Christus, Gottes Sohn. Er lässt uns nicht im Dunklen, sondern zeigt uns, worauf es ankommt. Mehr dazu morgen.

Was begeistert Sie am Frühling?

Lassen Sie Gottes Anschauungsunterricht auf sich wirken!
