
Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.
Hebräer 9,27

In unserer Welt gibt es viel Ungerechtigkeit und Böses. Daher wünschen sich viele Menschen, dass es einmal Gerechtigkeit gibt. Alles soll ans Licht kommen, und dann soll jeder »Bösewicht« seine gerechte Strafe erhalten. Jeder von uns trägt diese Sehnsucht nach Gerechtigkeit in sich. Das kann man bereits bei kleinen Kindern beobachten. Tatsächlich hat Gott uns als moralische Wesen geschaffen und diese Sehnsucht in unser Herz gelegt.
Der Tagesvers zeigt uns, dass Gott genau diese Sehnsucht einmal vollkommen stillen wird. So wie der Frühling auf den Winter folgt, wird jeder Mensch auferstehen. Und jeder Mensch muss dann vor Gottes Gericht erscheinen, damit sein Leben beurteilt wird. Die Sache hat nur einen »Haken«: Wenn Gott wirklich alles gerecht beurteilt und richtet, sieht es auch für mich nicht gut aus. Denn dann kommen auch meine Sünden ans Licht: schlechte Gedanken, Egoismus, »Notlügen«, meine Ignoranz Gott gegenüber usw. Die Bibel bringt es auf den Punkt: »Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte« (Prediger 7,20). Somit kann keiner in diesem Gericht bestehen.
Gott wusste das jedoch schon im Vorhinein und hat in seiner grenzenlosen Liebe für eine wunderbare Lösung durch seinen Sohn Jesus Christus gesorgt. Dieser sagt in Johannes 5,24: »Wer auf meine Botschaft hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben schon hinter sich.« Wie ist das möglich? Warum gibt es keine Verurteilung, obwohl ich schuldig bin? Weil Jesus an meiner Stelle verurteilt wurde und als Verbrecher am Kreuz starb. Dadurch kann ich vor der ewigen Verlorenheit in der Hölle gerettet werden.

Wie würden Sie Ihr eigenes Leben beurteilen, wenn Sie der Richter wären?

Wir müssen nur an Jesu Stellvertretung glauben und ihm vertrauen.
