Mittwoch, 14. August 2002

Leitvers

Denn der Sohn des Menschen ist gekommen,
zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Lukas 19,10

Verschollen im Urwald  

Verschollen im Urwald  

Das letzte Lebenszeichen von Bruno Manser war ein Brief, abgeschickt am 23. Mai 2000. Der Schweizer Umweltaktivist lebte wie ein moderner Robin Hood sechs Jahre lang bei den Penan, einem Volksstamm im Urwald Borneos, Indonesien. Er setzte sich ein für die Ureinwohner und gegen die Abholzung des ältesten Regenwaldes der Welt durch die dortige skrupellose Holzmafia. Er organisierte Blockaden, schrieb Briefe an Behörden und Politiker, wandte sich an die Weltöffentlichkeit und traf unter anderem den amerikanischen Präsidenten. Schließlich trat er sogar in einen mehrwöchigen Hungerstreik, der ihm fast das Leben kostete. Seit dem besagten letzten Brief gilt er als verschollen, möglicherweise umgebracht von seinen Gegnern, denen er ein Dorn im Auge war.
Der Einsatz von Bruno Manser – wahrscheinlich um den Preis seines Lebens – ruft sicher bei vielen Respekt und Anerkennung, wenn nicht sogar Bewunderung hervor. Wenn jemand wie Bruno Manser sogar alle Bequemlichkeiten des »westlichen« Lebensstils aufgibt und die Strapazen des Dschungellebens auf sich nimmt, um sich für andere einzusetzen, dann zählen wir ihn ganz bestimmt zu den Guten auf dieser Erde.
Der Sohn Gottes verließ vor 2000 Jahren die Herrlichkeit seines Vaters im Himmel, um hier auf der Erde verlorene Menschen zu retten. Dabei ging es aber um mehr als Bewahrung von Lebensraum, es ging um Menschen, die von den tödlichen Folgen der Sünde gerettet werden mussten. Auch Jesus erlitt den Tod, aber sein Tod hatte eine enorme Wirkung. Sein Tod war der Preis für unsere Erlösung, und so wurde der Weg frei zu Gott, für alle, die das in Anspruch nehmen und sich darauf berufen können.

Joachim Pletsch
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Frage
Würden Sie so weit gehen wie Bruno Manser?
Tipp
Jesus Christus hat für jeden von uns noch viel mehr getan.
Bibellese
Lukas 9,44-45.57-62

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