Freitag, 14. August 2015

Leitvers

Jesus aber sprach zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Und sie verwunderten sich über ihn.
Markus 12,17

Steuerhinterziehung

Steuerhinterziehung

Häufig wird der Bibel vorgeworfen, sie sei nicht mehr aktuell und habe daher keine Bedeutung mehr. Dass dies falsch ist, macht zum Beispiel der heutige Bibeltext deutlich. Er betrifft eine brandaktuelle Rechtsfrage: Bin ich als Bürger verpflichtet, Steuern zu zahlen? Angesichts prominenter Steuerhinterzieher fällt Ehrlichkeit immer schwerer. Es schwindelt doch jeder! Ist man nicht dumm, wenn man nicht auch manipuliert? Doch Jesus selbst hat hier eine erfrischend klare Antwort: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist – also: Gebt dem Staat, was des Staates ist. Diskussion beendet. Dass staatliche Ordnung mit allen damit verbundenen Verpflichtungen gut und richtig ist, ist für die Bibel keine Frage. Gott selbst ist ein Gott der Ordnung und hat staatliche Ordnungen vorgesehen, damit ein friedliches Zusammenleben von Menschen funktionieren kann.
Der Text macht aber auch deutlich, dass der Mensch nicht nur gegenüber dem Staat, sondern auch gegenüber Gott in der Pflicht ist. Nicht nur dem Kaiser, sondern vor allem Gott soll er geben, was diesem zusteht. Es hat sich zwar mittlerweile die Ansicht durchgesetzt, dass der Mensch Gott und seine Regeln nicht brauche. Doch Gott fordert – viel mehr als das Steuerrecht – alle Menschen auf, ihm zu gehorchen, das Leben nach seinen Geboten auszurichten, ihn zu lieben, anzubeten und als Herrn und Schöpfer anzuerkennen. Man kann diese Pflichten (genauso wie die Steuerehrlichkeit) ignorieren. Doch die Konsequenzen sind unvorstellbar härter. Droht uns im Falle der Steuerhinterziehung höchstens zeitlich begrenzte Strafe, so haben wir, wenn wir Gottes Rechtsansprüche ignorieren, ewige Strafe sicher zu erwarten.

Markus Majonica
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Wen nehmen Sie sich zum Vorbild?
Tipp
Steuersünder werden oft nicht erwischt. Gott weiß ganz genau, was ihm jeder schuldig ist.
Bibellese
Markus 12,13-17

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