
Denn Gott hat seinen Sohn nicht dazu in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 3,17

Würde er noch leben, wäre er heute 100 Jahre alt geworden. Bekannt wurde Roger Moore vor allem durch seine Rolle als James Bond. Diese Filme sind geprägt von Action, Schusswechseln und heldenhaften Szenen. Fans haben ausgerechnet, dass Bond in seinen Filmen über 4600-mal beschossen, aber fast nie ernsthaft getroffen wurde. Ein wahrer Held.
Interessant ist, dass Roger Moore offen zugab, körperlich anstrengende Szenen überhaupt nicht gern schauzuspielen. Er scherzte oft darüber, dass seine größten »Stunts« darin bestünden, eine Augenbraue hochzuziehen. In Interviews betonte er außerdem, dass er nie den Wunsch verspürte, im echten Leben ein Geheimagent zu sein, und auch keine »Bond-Fantasien« hege. Einmal formulierte er treffend: »Ich habe mein Leben damit verbracht, Helden zu spielen, weil ich wie einer aussehe.«
Roger Moore spielte James Bond jedoch nur für eine begrenzte Zeit, danach war er wieder er selbst. Schließlich ist er auch Schauspieler, und es liegt in der Natur seines Berufs, eine Rolle zu verkörpern, die man in der Realität nicht ist.
Ich möchte diesen Gedankengang nutzen, um auf eine Eigenschaft hinzuweisen, die wir bei Jesus nicht finden: Jesus spielte niemals etwas vor, das er nicht war. Er forderte niemals etwas, das er nicht selbst erfüllte. Er brauchte keinen Stuntman, sondern ging persönlich den Weg des Leidens. Jesus hatte keine zwei Gesichter; er war durch und durch von Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe geprägt. Sein ganzes Leben war auf das eine Ziel ausgerichtet, andere zu retten. Auf Jesus können Sie sich wirklich verlassen. Er ist der wahre Retter für den einzelnen Menschen und die gesamte Zivilisation - ein Held, der tatsächlich retten kann.

Warum ist Jesus der einzig wahre Held?

Jesus war und ist auch dann ein Held, wenn keine Kamera auf ihn gerichtet ist.
