Mittwoch, 14. November 2018

Leitvers

Der Spötter liebt es nicht, dass man ihn zurechtweist.
Sprüche 15,12

Ein gefährliches Buch

Ein gefährliches Buch

Die US-amerikanische Stiftung für Religionsfreiheit beim Militär fordert die »konsequente Bestrafung« eines Luftwaffen-Majors, weil dieser eine geöffnete Bibel auf seinem Schreibtisch liegen gelassen hat. Das Buch sei »eine unmissverständliche Bekundung christlicher Überzeugung und Vorrangstellung«, meint Michael »Mikey« Weinstein, der Gründer der Stiftung. Mehr noch: Das Verhalten von Major Steve Lewis stelle einen »abscheulichen Verstoß« gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten dar. »Es ist nicht sein Schreibtisch«, argumentiert er. »Der Schreibtisch gehört dem amerikanischen Volk, dem amerikanischen Militär.« Weinstein war aktiv geworden, nachdem sich 33 namentlich nicht genannte Mitarbeiter eines Luftwaffen-Stützpunkts bei ihm beschwert hatten. Einer nannte die Zurschaustellung der Bibel durch den Offizier einen »eklatanten Fall von christlichem Trotzverhalten und Diskriminierung«, der ihm Angst einflöße. Gegenüber der Presse geht Weinstein noch weiter und behauptet, 33 Air-Force-Familien seien »extrem verängstigt«.
In der Empörung über eine aufgeschlagene Bibel zeigt sich die tiefe Ablehnung, die viele Menschen gegenüber Gott haben. Sein Buch »richtet und beurteilt die geheimen Wünsche und Gedanken unseres Herzens« (Hebräer 4,12) und führt uns vor Augen, dass wir Sünder sind. In Johannes 7,7 erklärt der Herr Jesus seinen Jüngern, dass die Menschen dieser Welt ihn hassen, weil er immer wieder bezeugt, »dass ihre Werke böse sind«.
Es ist wahr: Wer die Wahrheit, die Jesus verkündigte, nicht hören will, für den ist die Bibel ein gefährliches Buch. Der hingegen, der sich seiner Autorität unterwirft, erfährt die rettende Kraft Gottes.

Peter Güthler
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Christus sagt, man könne nur entweder für ihn oder gegen ihn sein.
Bibellese
Psalm 119,153-168

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