Montag, 15. April 2019

Leitvers
Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn achtest?

Psalm 8,5

Wie klein sind wir doch!

Wie klein sind wir doch!

In unserem Osterurlaub 2018 konnten wir auf Grund der Kurkarte mit einer Seilbahn auf den Rauschberg in Ruhpolding fahren. (Eine Besteigung wäre in dieser Jahreszeit auch gar nicht möglich gewesen.) Nun waren wir schon auf höheren Bergen gewesen (der Rauschberg hat eine Höhe von ca. 1670 m). Aber diesmal war die Aussicht auf Grund der klaren Wetterverhältnisse und der Jahreszeit gigantisch! Wir konnten die schneebedeckten Berge sehen - bis zur Zugspitze - und auf der anderen Seite einen weiten Blick in die österreichischen Alpen werfen! Richtung Nordwesten konnten wir auf den Chiemsee blicken und natürlich unter uns auf den Urlaubsort Ruhpolding.
Mit einem guten Fernglas konnte man (etwas übertrieben gesagt) fast sehen, was im Kur-Café im Ort die Leute auf dem Teller hatten. Das ganze Panorama wirkte wie eine riesige Spielzeug-Eisenbahnanlage von Märklin, hineingebaut in eine märchenhaft schöne, großartige Bergkulisse. Was mag den anderen Menschen, die mit uns dort oben waren, durch den Sinn gegangen sein? Meine Gedanken waren diese: Wie klein sind wir Menschen doch! - Wie unbedeutend wirken die Menschen da unten, aber wie wichtig nehmen wir uns!
Aber so klein ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, für uns Menschen geworden, weil er uns retten wollte. Die Bibel drückt es so aus: »Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns« (Johannes 1,14). Er ist zu uns auf die Erde gekommen und hat bei uns gelebt! Mehr als dreißig Jahre war er hier, um uns zu zeigen, wie ein Mensch nach Gottes Vorstellungen beschaffen sein soll. Am Schluss ist er sogar für uns gestorben, damit wir durch ihn zu Kindern Gottes werden können. Müssten nicht alle Menschen von Herzen froh darüber sein?

Martin Reitz

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Frage
Wo wird der Unterschied zwischen dem allmächtigen Gott und uns Menschen am deutlichsten erkennbar?
Tipp
Wenn sich Gott trotzdem um uns kümmern will, wie sehr müsste es dann unser Anliegen sein, mit ihm in Beziehung zu treten!
Bibellese
Apostelgeschichte 10,34-43

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