Mittwoch, 15. Mai 2013

Leitvers

Und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte.
Matthäus 22,12

Hausfriedensbruch

Hausfriedensbruch

Wir waren zu fünft per Interrail unterwegs in Südeuropa. In einer heißen Sommernacht erreichte unser Zug gegen Mitternacht den Bahnhof von Faro in Südportugal. Wir wanderten mit unseren Rucksäcken zum nächsten Campingplatz, wo wir leider das Tor geschlossen fanden. Was sollten wir tun?
Wir hatten kein Geld für ein Hotelzimmer und am Straßenrand schlafen wollten wir auch nicht. Also kletterten wir über den Zaun, bauten unser Zelt auf und nahmen uns vor, direkt nach der Öffnung des Empfangs uns dort anzumelden. Doch dazu kam es nicht: Gegen 6 Uhr morgens forderte uns eine laute Männerstimme auf, aus dem Zelt und mit auf die nächste Polizeiwache zu kommen. Dort verstand einer von uns, der etwas Portugiesisch konnte, dass wir wohl ein Bußgeld zahlen sollten wegen Hausfriedensbruch und inhaftiert würden, wenn wir nicht zahlen könnten. So kam es dann schließlich nur zu dem Bußgeld, das zum Glück sehr gering ausfiel.
Wir waren noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. In unserem Tagesvers geht es auch um jemanden, der Hausfriedensbruch begangen hat. Der Vers entstammt einem Gleichnis, das Jesus den heuchlerischen jüdischen Geistlichen erzählte. Er wollte ihnen damit klar machen, dass jemand, der sich zwar für einen guten religiösen Menschen hält, aber nicht wirklich sein Leben Jesus Christus übergeben hat, einmal keinen Platz im Himmel haben, sondern in die Hölle geworfen wird, wo er die ewige Strafe Gottes erdulden muss. Bei Gott gibt es kein kleines Bußgeld für ein Kavaliersdelikt wie bei uns in Portugal. Bei Gott steht auf nur eine Sünde die ewige Todesstrafe, wenn wir uns nicht durch Jesus Christus begnadigen lassen.

Hartmut Ulrich
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Frage
Gehören Sie zu denen, die nur eine »kleine Schuld« Gott gegenüber zu haben glauben?
Tipp
Übergeben Sie Ihr Leben Jesus Christus, damit Ihnen einmal der Eintritt in den Himmel gewährt wird.
Bibellese
Matthäus 22,1-14

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