
Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!
Jesaja 55,6

Wir schreiben den 16. Juli 1945, 05:29:45 Uhr, in der kargen Wüste von New Mexico. In diesem Moment geschieht etwas, das nicht nur den Ausgang des Zweiten Weltkriegs, sondern das Schicksal der gesamten Welt entscheidet: der Trinity-Test - die erste Erprobung einer Atombombe. Für die USA ein voller Erfolg, der den entscheidenden Schlag gegen Japan einleiten sollte.
Doch davor herrschte echte Angst. Edward Teller, der spätere Erfinder der Wasserstoffbombe, warnte als Erster davor, dass die Explosion womöglich die gesamte Erdatmosphäre entzünden könnte. Innerhalb von Sekunden würde der Himmel brennen, Ozeane verdampfen und ein Feuersturm alles Leben auslöschen. J. Robert Oppenheimer, wissenschaftlicher Leiter des Projekts, ließ deshalb wiederholt prüfen, ob diese sogenannte »Atmosphärische Zündung« ausgeschlossen werden konnte. Erst als alle führenden Experten bestätigten, dass eine solche Katastrophe praktisch unmöglich war, wurde der Test freigegeben. Jeder wusste: Sollten sie sich irren, bedeutete dies das Ende.
Zum Glück handelten diese Physiker mit äußerster Sorgfalt. Auch wenn Oppenheimer keine absolute Gewissheit hatte, tat er alles, um sich so sicher wie möglich zu sein - er überließ die Zukunft nicht einfach dem Zufall. Nach diesem Vorbild sollten wir auch die Frage nach Gottes Existenz ernsthaft prüfen: Viele schließen sie vorschnell aus, ohne die Fakten zu betrachten. Ein riskantes und unsicheres Urteil. Die Bibel zeigt deutlich, dass der Glaube an Gott jeder noch so präzisen Prüfung standhält. Wer die Tatsachen ehrlich betrachtet, kommt nur zu dem Schluss: Gott ist real. Angesichts der eigenen Ewigkeit können wir es uns nicht leisten, diese Thematik zu ignorieren.

Haben Sie den Glauben schon einmal wirklich geprüft - oder nur abgehakt?

Der christliche Glaube ist nicht blind - er lädt zum Prüfen ein.
