Dienstag, 15. Oktober 2013

Leitvers
Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüberstand, sah, dass er so schrie und verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!

Markus 15,39

Undercover Boss

Undercover Boss

In großen Unternehmen ist der Abstand zwischen dem einfachen Mitarbeiter und der Chefetage mitunter riesig. Häufig weiß die Firmenleitung nicht, was an der Basis vorgeht. Wie denken die einzelnen Beschäftigten? Wie tun sie ihre Arbeit? Umgekehrt denken die Mitarbeiter oft: Wenn die da oben wüssten, wie es hier unten zugeht! Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Fernsehreihe »Undercover Boss«. Manager tarnen sich hier als Lehrlinge oder Praktikanten. Unerkannt hören sie alles, was die Angestellten sagen. So erfährt der Chef die ungeschminkten Ansichten der Mitarbeiter.
Im Verhältnis zu Gott denken viele Menschen auch: Weiß Gott eigentlich Bescheid, was hier auf der Erde alles vorgeht? Oder lässt er dem Schicksal seinen Lauf? Kann er verstehen, wie wir Menschen denken und fühlen? Gott wirkt vielen unendlich fern. Doch das ist nicht wahr.
Die Evangelien bezeugen, dass Gottes Sohn Jesus Christus wirklich Mensch wurde, einer von uns - auch wenn die meisten Menschen ihn nicht als den Sohn Gottes erkannt haben. Er fühlte wie ein Mensch, hatte Hunger und Durst, wurde müde. Deswegen sagt die Bibel auch, dass er mit uns mitleiden kann. Er versteht, wenn ich allein bin, denn er wurde auch allein gelassen; wenn ich verletzt bin, denn ihn hat man auch verletzt. Er hatte Schmerzen, wurde enttäuscht und verspottet. Er hat geweint und sich gefreut. Diese menschlichen Empfindungen sind ihm nicht fremd, nur dass er ohne jeden Fehler, ohne Sünde war.
Unser Tagesspruch sagt uns, dass dieses Inkognito in seiner Todesstunde gelüftet wurde. Dieser Mensch Jesus ist nun bei Gott. Er vertritt dort die Menschen, die ihm vertrauen. Bei ihm sind sie in besten Händen.

Markus Majonica

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Bibellese
Apostelgeschichte 20,22-31

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