Sonntag, 16. Februar 2003

Leitvers

Und er sandte Briefe an alle Juden, … um diese Purimtage
in ihren festgesetzten Zeiten als Pflicht festzulegen,
… sich selbst und ihren Nachkommen als Pflicht …

Ester 9,30-32

Gerettet – welch eine Freude!

Gerettet – welch eine Freude!

Wann wäre im Verlauf der vergangenen 2000 Jahre Israel jemals in Ruhe gelassen worden? Wann hätte dieses Volk je Frieden gehabt? Zu allen Zeiten hat sich jemand gefunden, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dieses Volk auszurotten. Das beginnt nicht erst im 13. Jahrhundert vor Christus mit dem ägyptischen Pharao, der das Volk mit Heeresmacht vernichten wollte, wenn er es schon nicht versklaven konnte. Und es endet auch nicht mit den Bemühungen der Nachbarn des modernen Staates Israel, die Juden – wie es einer ihrer Führer ausdrückte – »ins Meer zu werfen«.
Da gibt es in der wechselhaften Geschichte dieses nach Gottes Willen offensichtlich unausrottbaren Volkes ein Ereignis, das beispielhaft für all diese Versuche steht. Es geht um die Zeit der Wegführung unter die Herrschaft des Königs von Persien. Auch dem Kanzler dieses Königs, Haman, sind – wie bis heute so vielen – die Juden ein Dorn im Auge. Er schmiedet einen heimtückischen Plan, seinen König gegen dieses Volk einzunehmen und es mit seiner Billigung auszurotten. Wir lesen darüber im biblischen Buch Ester. Dort lesen wir aber auch, wie Gott diese abgrundtief böse Vorhaben vereitelt, indem er zur rechten Zeit den König die Jüdin Ester zur Frau nehmen lässt, deren Vormund ein Retter ebendieses Königs ist. Haman weiß von alledem nichts. Er scheitert und wird hingerichtet, nachdem seine bösen Absichten entlarvt worden sind.
Im Gedenken an diese wunderbare Rettung in allerletzter Minute feiert Israel bis heute das Purimfest. Doch Gott hatte noch weitere Rettungspläne. Er sandte später noch seinen Sohn Jesus Christus, um alle Menschen aus Sünde und Verlorenheit zu retten.

Peter Schäfer von Reetnitz


Frage
Sind Sie sich klar, dass diese Rettungsaktion auch Ihnen gilt?
Tipp
Die Bibel sagt: »Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils« (2. Korinther 6,2).
Bibellese
Ester 9,1-32

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