Montag, 16. Mai 2005

Leitvers

Siehe, ich mache alles neu!
Offenbarung 21,5

Dem Verfall ausgeliefert

Dem Verfall ausgeliefert

Drei Wochen waren sie am Gardasee. Es war herrlich; aber nun sind sie wieder zu Hause. Kaum zu glauben, was die Spinnen aus dem Wohnzimmer und die Unkräuter aus dem Garten gemacht haben. Im Badezimmer ist der Gully an der Badewanne ausgetrocknet. Bloß schnell das Fenster auf, nicht auszuhalten der Gestank! Auch die Blumen scheinen es übelgenommen zu haben, dass man sie wochenlang anderen Leuten überließ.
So ist es überall; wenn man nicht die Hand dran hält, versinkt alles langsam aber sicher im Chaos.
Die Bibel sagt, dass nach dem Sündenfall die gesamte Schöpfung dem Verfall ausgeliefert ist, wenn nicht von außen immer wieder neue Ordnung und frische Energie hinzugefügt wird.
Diese Auflösung wird auch im geschichtlichen Rahmen deutlich, wenn man zum Beispiel die Gemälde der »alten Meister« mit denen moderner Künstler vergleicht. Die Gegenüberstellung hat nichts mit der Beurteilung des künstlerischen Wertes zu tun, sondern zeigt nur, wie verunsichert die Menschen heute im Bezug auf die darzustellende Wirklichkeit sind. Sie sind gezwungen, es dem Betrachter selbst zu überlassen, ob er etwas erkennt oder was er zu erkennen glaubt.
Auch im Bezug auf die Wahrheitsfrage ist alles ins Schwimmen geraten. »Absolute Wahrheit gibt’s nicht, das ist die absolute Wahrheit.« Vor dem Hintergrund solcher Sprüche ist es ein Trost, dass es nicht so bleibt, sondern dass Gott einen Tag gesetzt hat, an dem er alles neu macht, ohne Tod, Vergänglichkeit und Verderben. Darauf können Christen sich freuen.

Hermann Grabe
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Was tun Sie, um Sicherheit und bleibenden Wert zu erlangen?
Tipp
Gott garantiert beides.
Bibellese
Apostelgeschichte 1,15-26

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