Dienstag, 17. Mai 2005

Leitvers

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt
und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!

Markus 16,15

Passt christliche Mission noch in unsere Zeit?

Passt christliche Mission noch in unsere Zeit?

In die Stadt Lystra in der heutigen Türkei kamen von weit her zwei Männer. Sie erzählten den Leuten, Gott habe seinen Sohn als Mensch in diese Welt gesandt, den seine Zeitgenossen aber an einem Kreuz grausam hingerichtet hätten. Doch gerade das sei die Mission des Gottessohnes gewesen: Er habe die Schuld aller Menschen und stellvertretend für sie auch die Strafe Gottes dafür auf sich genommen. Gott habe ihn aus den Toten auferweckt und wieder zu sich in den Himmel geholt. Jeder, der nun daran glaube und sich ihm – Jesus Christus – ausliefere, werde ebenfalls auferstehen und ewig bei Gott im Himmel sein.
So hörte sich die Missionspredigt vor 2000 Jahren an. Hätten wir die heute auch noch nötig? Oder könnte Gott zufrieden sein, wenn er auf unsere Städte und Dörfer sieht? Ich meine, die Verdorbenheit ist größer geworden und darum ist auch die Predigt von der Erlösung so viel nötiger als damals.
Christliche Mission wird heute von manchen abgelehnt, weil es in der Vergangenheit dabei Missbrauch gegeben hat, etwa bei der Eroberung Süd- und Mittelamerikas durch die Spanier. Mit ihnen kamen »Missionare«, die die Unterjochung der Einheimischen nur unterstützten. Das nimmt aber nichts von ihrer Notwendigkeit weg. Gott sei Dank sind auch heute weltweit viele Tausende Missionare nur mit einem Anliegen tätig: Den Menschen zu sagen, dass es einen Weg – allerdings nur einen – zu Gott gibt, und dieser Weg heißt Jesus Christus.

Otto Willenbrecht


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Bibellese
Apostelgeschichte 2,1-13

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