Montag, 16. Juli 2001

Leitvers

Lasst die Kinder zu mir kommen!
Wehrt ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

Markus 10,14

Wehrt ihnen nicht!

Wehrt ihnen nicht!

 Jesus verhält sich merkwürdig. Seine Jünger müssen ziemlich erstaunt gewesen sein: Das sind doch nur kleine Kinder! Die lassen sich leicht fortjagen! Doch Jesu Worte haben ein erhebliches Gewicht. Es gibt Christen, die diese Worte sehr ernst nehmen und darin den besonderen Auftrag sehen, sich gerade den Kindern zuzuwenden, um ihnen in Wort und Tat die Liebe Jesu zu verdeutlichen. Haben denn Kinder einen Vorzug bei Gott? Gilt nicht jedem – ob groß oder klein – die Einladung Jesu, zu ihm zu kommen? Sicher; aber den Kinder gehört die Zukunft, sie haben ein ganzes Leben vor sich – ein Leben, das sie mit Christus führen können, ein Leben, das so gute Früchte tragen kann! Außerdem sind Kinder noch bereitwilliger, die gute Botschaft der Bibel aufzunehmen. Sie haben sich noch nicht so oft wie Erwachsene gegen ihr Gewissen entschieden und haben deshalb weniger Widerstände zu überwinden.
Kinder haben ein Recht darauf, Jesus kennen zu lernen, seine Liebe zu erfahren und sich zu entscheiden, ob sie ihm nachfolgen wollen. Wie gehe ich mit diesem Recht um? Bin ich für meine Kinder ein Wegweiser zu Christus? An vielen Orten gibt es christliche Kindergruppen, Jungscharen, Teenagerkreise. Bin ich darauf bedacht, dass meine Kinder dort Anschluss finden? Wie bereite ich meine Kinder auf den Weg in ihr Leben vor? Spielt der Glaube an Christus dabei eine Rolle? Habe ich sie gelehrt zu beten? Kann ich meine Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten, als jemand, der selber an Christus glaubt und ihm nachfolgt, als jemand, der ein gutes Vorbild ist?

Günter Dürr


Frage
Wie helfe ich meinem Kind?
Tipp
Wir sollen Wegweiser (mit langem »e«) und keine Wegweiser (mit kurzem »e«) sein.
Bibellese
Philipper 1,18b-26

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