Montag, 16. November 2015

Leitvers

Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
Matthäus 25,12

Falsche Sicherheit

Falsche Sicherheit

»Weißt du, dein ‚Schwarz-Weiß-Denken‘ regt mich immer wieder auf. Bei dir ist entweder alles super gut oder alles total schlecht. Etwas dazwischen kannst du nicht tolerieren. In Wirklichkeit ist das doch ganz anders!« Solche Aussagen habe ich schon häufiger gehört und irgendwie stimmt es auch. In unserem Leben gibt es so manches, was dazwischen liegt. Jeder aufmerksame Bibelleser wird jedoch feststellen, dass Gottes Gedanken nicht so sind. Beim ihm gibt es kein »Dazwischen«. Gott ist sozusagen, bei allem Respekt, ein »Schwarz-Weiß-Denker«. Das heißt mit anderen Worten, man kann nicht nur ein bisschen gerettet sein oder meine Sünden sind mir nur teilweise vergeben worden. Bei Gott heißt es: Entweder oder! Entweder bist du für ihn und hast sein in Christus gegebenes Erlösungswerk persönlich angenommen und Buße über deine Sünden getan oder du bist gegen Gott. Gegen ihn zu sein, bedeutet also nicht, bewusst und hartnäckig Gott abzulehnen, sondern Jesus als seinen persönlichen Erlöser nicht anzunehmen.
Ich glaube, dass gerade in dieser Haltung der wesentliche Unterschied liegt. Ein Leben in gewisser Gottesfurcht, der regelmäßige Kirchgang oder das Bemühen, ein guter Mensch zu sein, all das bedeutet nicht, den rettenden Glauben angenommen zu haben. Hier bedarf es einer bewussten persönlichen Entscheidung für Jesus Christus. Jesus selbst sagt in der Bergpredigt: »Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel kommen« (Matthäus 7,21). Also, wiegen wir uns nicht in falscher Sicherheit! Nicht auf das, was wir tolerieren möchten, kommt es an, sondern auf das Wort Gottes. Und das gibt uns eindeutige Auskunft über Gottes Gedanken.

Axel Schneider
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Bibellese
Matthäus 7,21-27

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