Donnerstag, 17. Januar 2008

Leitvers

Dann aber schrien sie zum HERRN in ihrer Not: und er führte sie heraus aus ihren Bedrängnissen. Er verwandelte den Sturm in Stille, und es legten sich die Wellen.
Psalm 107,28-29

Wenn der Wind dir ins Gesicht weht

Wenn der Wind dir ins Gesicht weht

Mit dem Klimawandel und der Erderwärmung nehmen die Katastrophen weltweit dramatisch zu. Heute vor einem Jahr etwa hat das Orkantief »Kyrill« mehr als 30 Todesopfer in Europa gefordert. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden 200 Flüge gestrichen. Mit Galgenhumor nahm eine Passagierin in Düsseldorf die Zwangspause: »Wer fliegen will, braucht heute kein Flugzeug.« Doch es sind nicht nur die globalen Katastrophen, die uns in Atem halten. Jeder durchlebt auch seine ganz persönlichen Stürme: finanzielle Probleme, körperliche Leiden, unerträgliche Situationen in der Familie oder am Arbeitsplatz. Und welche Rolle spielt Jesus, wenn uns der Wind derart ins Gesicht bläst?
Die Bibel berichtet in Johannes Kapitel 6 davon, wie die Jünger Jesu mitten auf dem See Genezareth in einen schweren Sturm gerieten. Sie waren in akuter Lebensgefahr. Plötzlich sahen sie Jesus auf dem See daher gehen. Die Wellen, die die Jünger ertränken wollten, wurden wie Marmor unter den Schritten des Gottessohnes. Die zwölf Männer packte die Angst: »Ist das ein Gespenst, der Vorbote des Todes?« Das, was sie dann hörten, tröstete sie: »Ich bin es, fürchtet euch nicht!« Jesus ließ seine Leute mitten im Sturm nicht im Stich.
Sollte Ihnen das Wasser (wieder einmal) bis zum Hals stehen, steht es Jesus immer noch unter den Sohlen, so erhaben ist er. Vielleicht haben Sie Angst vor den Folgen der Klimaerwärmung, vor einer Untersuchung, vor einer Prüfung oder dem Schulabschluss; vielleicht vor Krieg, Naturkatastrophen oder dem Tod. Rufen Sie in Ihrer Not Jesus Christus um Hilfe! Er hat alles kommen lassen, damit Sie begreifen, wie nötig wir Menschen ihn brauchen.

Markus Wäsch


Frage
Setzen Sie auf das »Prinzip Hoffnung« oder auf Gott?
Tipp
Der ist gut dran, der weiß, dass Jesus seine Leute mitten im Sturm nicht allein lässt.
Bibellese
Psalm 107,25-30; Johannes 6,16-21

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