Sonntag, 17. März 2002

Leitvers

Du hast eine Grenze gesetzt, die überschreiten sie nicht.
Psalm 104,9

Alltag

Grenzen

Wir trocknen gern Äpfel im Umluftherd. Das dauert eine ganze Zeit, und so meinte ich einmal, ich könne den Prozess beschleunigen, indem ich den Thermostaten auf über 100 einstellte. Das Ergebnis waren aber keine Trockenäpfel, sondern Apfelmus; denn bei solchen Temperaturen kochen die Äpfel.
Es gibt auf vielen Gebieten Grenzen, die man einfach nicht ungestraft überschreiten darf oder auch gar nicht überschreiten kann. Das sind nicht nur physikalische Grenzen wie bei den Äpfeln oder im Sport. So mancher hat sich schon Ziele gesetzt, die ihm durch die Grenzen seiner Kräfte und Begabungen unerreichbar waren. Wie oft wollen Eltern aus ihren Kindern mehr herausholen, als von den Anlagen her möglich ist!
Aus dem, was die Bibel uns mitteilt, können wir folgern: Gott hat uns so geschaffen wie wir sind und verlangt nichts Unmögliches von uns. Wir sollen unseren von Gott gesteckten Rahmen als vollgültige Möglichkeit anerkennen, ihm wohlzugefallen und mit seiner Hilfe zu handeln suchen.
Wer ohne Gott fertig werden will, muss sehen, wie er sich ins rechte Licht rückt, seine Mängel kaschiert und mit erlaubten und unerlaubten Mitteln seine Ziele erreicht. Wenn alles nichts hilft, so weiß man heute, hat die böse Gesellschaft die Schuld daran. Wer sich aber als Gottes Kind weiß, hat in der Bibel gelesen: Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken. Zu allen Dingen gehört auch unsere Unfähigkeit, jemals »groß rauszukommen.« Sie wirft uns immer wieder auf Gott zurück. Welche Erleichterung bietet uns diese Erkenntnis!

Hermann Grabe
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Frage
Wie versuchen Sie mit Ihren Begrenzungen fertig zu werden?
Tipp
Tun Sie, was Sie können, und überlassen Sie den Rest Ihrem Schöpfer!
Bibellese
Psalm 104

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