Mittwoch, 17. März 2027

Leitvers

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg.
Johannes 14,6

Schöpfung / Natur / Ökologie

Gestrandet

Im März letzten Jahres wurde eines frühen Morgens vor dem Timmendorfer Strand in der Ostsee ein Buckelwal gesichtet, der offenbar auf einer Sandbank festhing. Da das Wasser an dieser Stelle nur 1,5 Meter tief war, ergab das für den 12 bis 15 Meter langen Wal eine mehr als ungünstige Situation: Er drohte, durch sein eigenes Gewicht zu ersticken. Schließlich kam man auf die Idee, eine Art Fahrrinne für ihn auszuheben, mithilfe derer er sich wieder ins tiefe Wasser befördern konnte. Dazu wurde eigens ein Damm aufgeschüttet, um einen geeigneten Bagger näher an die Stelle heranfahren zu können. Das ZDF strahlte sogar eine zehnstündige Live-Übertragung aus, bei der Zehntausende Zuschauer die Rettungsaktion verfolgten. Der Rettungsversuch musste am Donnerstagabend (26.03.) wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Am Freitagmorgen dann die erfreuliche Nachricht: Der Wal hatte sich in der Nacht allein die letzten fehlenden Meter durch die Fahrrinne gekämpft und sich aus seiner misslichen Lage befreien können.

Als ich von dieser Rettungsaktion las, fiel mir sofort eine Parallele zu uns Menschen auf: Auch wir sitzen auf einer »Sandbank« fest, auf unserer eigenen Fehlerhaftigkeit, unserer Unvollkommenheit und unseren falschen Entscheidungen. Die Bibel nennt das Sünde. Von allein kommen wir da nicht weg und befinden uns, genau wie der hilflose Buckelwal, in einer ausweglosen und lebensbedrohlichen Lage. Für unseren Freund gab es nur einen Ausweg: die Fahrrinne. Genauso gibt es auch für uns Menschen nur einen Ausweg: Jesus Christus. Er hat den Weg ins »freie Gewässer« frei gemacht, also den Weg zu Gott geebnet. Den Weg heraus aus Sünde und Schuld. Sind das nicht viel bessere Aussichten, als weiterhin auf der Sandbank festzuhängen?


Rebecca Grimm
Frage

In welcher Situation stecken Sie fest und können sich selbst nicht befreien?

Tipp

Bei Gott ist keine Rettung unmöglich.

Bibellese
2. Mose 14,1-16

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