Montag, 17. Juni 2013

Leitvers

Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale. Siehe, Inseln hebt er hoch wie ein Stäubchen.
Jesaja 40,15

Der »17. Juni 1953« in der DDR

Der »17. Juni 1953« in der DDR

Bis zur Wiedervereinigung 1990 war der 17. Juni ein beliebter Feiertag in schöner Jahreszeit. War das Wetter angenehm, füllten sich die Freibäder. Und lag das Datum günstig zu einem Sonntag, war ein Kurzurlaub drin.
Dabei war der 17. Juni eigentlich kein fröhlicher Feiertag, sondern das genaue Gegenteil. Das westliche Deutschland beging ihn offiziell zum Gedenken an den Freiheitskampf der Ostdeutschen gegen die sowjetische Herrschaft und ihre Handlanger, die ostdeutsche Regierung. Manch einem ist das berühmte Bild unvergesslich, wie junge Männer in Ostberlin die sowjetischen Panzer mit Pflastersteinen bewarfen.
Natürlich wurde der Aufstand niedergeschlagen. So mussten die Aufständischen die Folgen ihres Handelns tragen. Manches Todesurteil wurde vollstreckt, manche Haftstrafe verhängt. Doch dauerte es kein Menschenalter, bis dieser Staat, die »Deutsche Demokratische Republik«, in sich zusammenfiel, und nicht nur das, sondern das ganze sowjetische Imperium.
Was die Pflastersteine gegen sowjetische Panzer nicht vermochten, das bewirkten friedliche Demonstrationen 1989/90. Aber nur, weil Gott, der Herr aller Geschichte, entschieden hatte: Die Zeit dieses kommunistischen Imperiums sollte vorbei sein, so wie die vieler Reiche vor ihm. Als Christen dürfen wir stets das Vertrauen in Gott haben, dass alles, was uns widerfährt, unter der Zulassung Gottes steht, auch wenn wir es nicht verstehen können. Da ist Geduld und Abwarten gefragt, niemals aber gewaltsames Eingreifen. Der Herr Jesus Christus hat nämlich gesagt: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt!« (Johannes 18,36). Das gilt auch für uns. Wir dürfen sehen, wie Gott handelt, und brauchen ihm nicht nachzuhelfen.

Karl-Otto Herhaus


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Wie rüsten Sie sich für eine lange Wartezeit?
Tipp
Man kann nicht Böses mit Bösem vertreiben!
Bibellese
Jakobus 5,7-11

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