Mittwoch, 17. Oktober 2007

Leitvers

Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
2. Korinther 8,9

Der Weg zu unverlierbarem Reichtum

Der Weg zu unverlierbarem Reichtum

Fast die Hälfte aller Menschen muss mit höchstens je zwei US-Dollar pro Tag, also rund 50 Euro im Monat auskommen. Das reicht für viele kaum zum Essen und Wohnen, geschweige denn für Medizin, Bildung, Kultur oder Reisen. »Dein Hunger wird nie gestillt, dein Durst nie gelöscht, du kannst nie richtig schlafen«, beschreibt ein Mann aus Senegal seine Situation. Sein Lebensumfeld ist ungesund, verschmutzt, gefährlich und häufig von Gewalt geprägt. Um auf die Ursachen von Armut und die Notwendigkeit ihrer Bekämpfung aufmerksam zu machen, hat die UNO den 17. Oktober als Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut festgelegt. Doch solch ein Gedenktag allein kann die Verhältnisse wenig ändern. Denn in den letzten Jahren sind allein in unserem Land die Reichen immer reicher und die Armen immer mehr geworden.
Die eigentliche Ursache für die himmelschreiende Ungleichheit liegt in der Ichsucht des von Gott gelösten Menschen. Durch Profitgier, Ausbeutung, Gewalt und Korruption geraten die Schwachen immer mehr ins Hintertreffen. Gott jedoch hat schon vor Jahrtausenden geboten: »Deinem Bruder, deinem Elenden und deinem Armen in deinem Land sollst du deine Hand weit öffnen« (5. Mose 15,11).
Und wer Gott nicht ernst nimmt, der ist ganz arm, mag er an irdischen Gütern noch so reich sein. Jesus Christus hat es auf den Punkt gebracht: »Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und büßte seine Seele ein?« (Markus 8,36). Vor Gott sind in dieser Hinsicht alle Menschen Bettler. Damit es nicht so bleiben muss, ist Jesus Christus Mensch geworden und hat am Kreuz für jeden, der es nur annehmen will, den Zutritt zum ewigen Reichtum Gottes bezahlt.

Otto Willenbrecht


Frage
In welcher Hinsicht fühlen Sie sich arm?
Tipp
Der Reichtum, den Jesus Christus schenken will, ist nicht in Zahlen auszudrücken.
Bibellese
2. Korinther 8,1-15

Kontakt

Nehmen Sie direkt mit dem Autor Kontakt auf.

Mit Absenden des Formulars wird der Verarbeitung der Daten gemäß der Datenschutzerklärung zugestimmt.