Donnerstag, 17. November 2005

Leitvers

Der Himmel und die Erde werden vergehen,
meine Worte aber werden nicht vergehen.

Markus 13,31

Wenn Gott die Feder führt …

Wenn Gott die Feder führt …

Das darf ja wohl nicht wahr sein! »Volkskunst« statt Volksgunst! Einen fehlerlosen Text hatte ich abgeliefert, aber die Texterfassung in der Redaktion hat mal wieder … Natürlich gibt es Schlimmeres: Postamt statt Postament zum Beispiel oder Badezuber statt Budenzauber. Und wer wüsste nicht, dass bei der Zeitung massenhaft Buchstaben zum Einsatz kommen, die oft unter Zeitdruck in Position gebracht werden. Aber Fehler bleibt Fehler und jeder ist einer zu viel. Ein sonst tüchtiger Kollege leistete sich auch noch die Feststellung, dass Fehler zur Tageszeitung gehören. Und ein anderer vertritt die Ansicht: »Hauptsache, man weiß, was gemeint ist«. Ja, wenn man es nur immer wüsste!
Da denke ich an die Bibel. Was wäre aus ihr geworden, wenn man sie mit solcher Einstellung übersetzt und vervielfältigt hätte? Das uns seit fast 2000 Jahren überlieferte Werk wurde in einem Zeitraum von über 1500 Jahren geschrieben und bis heute in rund 2400 Sprachen übersetzt. Dabei öffnete nicht nur die Übersetzungsarbeit (aus Hebräisch/Aramäisch und Griechisch) der Möglichkeit von Fehlern Tür und Tor, sondern auch die Vervielfältigung, die bis zur Erfindung der Druckpresse durch manuelle Abschrift geschah. Und immer gab es Bestrebungen, das Wort Gottes zu untergraben, zu verfälschen und aus der Welt zu schaffen. Aber die Bibel hat alle diese Angriffe unbeschadet überstanden und wird auch alle ihre Gegner überleben. Der heutige Bibelleser darf wissen, dass seine Bibel bis ins Detail der Urfassung entspricht. Und das nicht nur wegen der Gewissenhaftigkeit der Schreiber, Übersetzer und Vervielfältiger, sondern weil Gott »die Feder führte« und über seinem Wort gewacht hat.

Johann Fay


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Hesekiel 43,1-12

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