Montag, 17. November 2014

Leitvers

Wer seine Sünden verheimlicht, dem geht es nicht gut. Doch wer sie bekennt und sie lässt, über den erbarmt sich Gott.
Sprüche 28,13

Lohnt sich Ehrlichkeit?

Lohnt sich Ehrlichkeit?

Seit jüngster Vergangenheit ist der Begriff »Plagiatsvorwurf« als Ausdruck von dreister Schummelei kein Fremdwort mehr. Aber auch als Durchschnittsbürger stehe ich immer wieder vor der Frage, ob sich denn Ehrlichkeit wirklich lohnt. Z. B. in Konfliktsituationen: Gebe ich offen zu, was mich an meinem Gegenüber stört? Oder bei meiner Steuererklärung: Entstehen für mich, wenn ich alles korrekt angebe, nicht finanzielle Nachteile? Laut einer Statistik über Schwarzarbeit greift der Deutsche am meisten darauf zurück, wenn es um bauliche, handwerkliche Dinge geht. Denn damit erspart man sich doch die »unnötigen Steuern«.
Oft stelle ich bei anderen Menschen fest, dass sie nicht immer und bei allem ehrlich sind. Sie wirken auf mich aber in keiner Weise unglücklich. Es geht ihnen ganz gut, und sie haben anscheinend auch ein gutes Gewissen. Warum mache ich es also nicht einfach genauso wie sie? Es trifft wohl nicht pauschal auf jeden zu – aber oft sieht es nach außen anders aus, als es innen wirklich ist und einem tatsächlich geht. Der Hauptgrund für alle »krummen Sachen« ist die Sünde in uns, d. h. nach selbstgestrickten Regeln zu leben, anstatt sich nach Gottes Maßstab zu richten. Aus meinem eigenen Leben kenne ich das und kann es inzwischen auch bei unseren Kindern beobachten: Wir wissen in der Regel ganz gut, wenn etwas nicht korrekt läuft. Doch wenn ich mir dann endlich innerlich den »Stoß« gegeben habe, meine Verfehlung zu bekennen und auf Gott zuzugehen, um Vergebung zu erfahren, bin ich hinterher immer sehr erleichtert.
Gott wartet darauf, dass wir ihn um Vergebung unserer Sünde bitten. Erst dann sind wir befreit von unserer Schuld und dürfen mit Gott versöhnt sein.

Karl-Ernst Höfflin


Frage
Wie beurteilen Sie Ihre Ehrlichkeit? Entspricht sie dem Maßstab Gottes?
Tipp
Gehen Sie mit Ihrer Schuld zu Gott und bitten Sie ihn um Vergebung. Zögern Sie nicht!
Bibellese
1. Mose 3,8-13

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