Donnerstag, 18. Juli 2013

Leitvers

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28

Wenn man nicht weiß, dass man reich ist ...

Wenn man nicht weiß, dass man reich ist ...

Am 19. Juni 2011 fand der Detektiv David Lundberg endlich den lange gesuchten Max Melitzer. Der schob gerade seinen Einkaufswagen durch einen Park in Salt Lake City. In diesen Einkaufswagen passte alles, was der Sechzigjährige besaß, denn seit Jahren schon lebte er auf der Straße. Jetzt konnte der Ermittler dem fassungslosen armen Mann die gute Botschaft bringen, dass er ein beträchtliches Vermögen geerbt hatte.
Wie mancher alte Christenmensch hat in jungen Jahren die frohe Botschaft glauben können, dass Gott durch Jesus Christus sein Vater geworden ist und dass ihm darum alle Reichtümer des Himmels gehören. Doch dann kamen die Sorgen des Lebens und viele Enttäuschungen und Rückschläge, und der Glaube erlahmte, die Hoffnung erlosch und Missmut und Verzagtheit machten sich breit.
Aber Gott schickt auch heute noch seine Detektive los, um diese armen und in Wirklichkeit doch so reichen Leute an das große Erbe zu erinnern, das Christus ihnen erworben hat. Vielleicht ist dieses Blatt ein solcher Bote?
Und das Wunderbare ist, dass diese Botschaft sogar denen gilt, die bisher von Gottes gnädigem Angebot überhaupt noch nichts wussten; denn der himmlische Vater ist nicht nur unendlich reich, sondern auch unendlich barmherzig und lässt alle daran teilhaben, die ihn ernsthaft darum bitten. Und wenn einer fragt, womit er das verdient haben sollte, dann können wir einfach sagen: Niemand hat irgendetwas bei Gott verdient. Alle werden umsonst beschenkt, wenn sie sich beschenken lassen wollen, nachdem sie ihre Hilfsbedürftigkeit vor Gott eingestanden haben. Ganz töricht wäre es doch sicher, solchen Freudenboten keinen Glauben zu schenken.

Hermann Grabe
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Frage
Wie gehen Sie mit solchem göttlichen Gnadenangebot um?
Tipp
Man sollte es nicht auf die »lange Bank« schieben!
Bibellese
2. Samuel 9

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