
Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!
Apostelgeschichte 4,12

Die Frau vor mir an der Kasse war den Tränen nahe; zum zweiten Mal hatte sie eine falsche PIN eingegeben. »Ich kaufe heute mit der Karte meiner Mutter ein«, erklärte sie. »Jetzt werfe ich alle PINs durcheinander. Noch ein letzter Versuch!« Diesmal klappte es. Sichtlich erleichtert packte sie ihren Einkauf zusammen.
Wenige Tage zuvor war es mir ähnlich ergangen, als ich dringend mein Handy brauchte. Es hatte sich ausgeschaltet - und mir wollte der SIM-Code nicht einfallen! Außerdem gibt es zahlreiche Momente, in denen ich nicht mehr weiß, welches Passwort ich für diesen Online-Shop oder jene Parking-App vergeben habe. Eigentlich habe ich nur zwei Standardpasswörter. Aber mit zwei E-Mail-Adressen sind das schon vier Kombinationen. Und weil moderne Sicherheitsanforderungen immer komplizierter werden, kommen noch eine Reihe Sonderzeichen und Verlängerungen dazu. Ein heilloses Durcheinander! Überall Codes, Zahlen, Kombinationen. Wer soll sich das alles merken können?
Wie dankbar bin ich, dass der Weg zu Gott ganz anders ist, nämlich erstaunlich einfach: Es gibt nur einen Namen, einen Zugang, einen Retter. Die Bibel sagt: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden« (Römer 10,13). Und: »Kein anderer Name ist unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen« (Apostelgeschichte 4,12).
Nicht viele Wege, nicht viele Kombinationen, sondern nur ein Name: Jesus Christus. Das kann schon ein Kind verstehen - und daran kann sich auch ein alter Mensch noch halten, der vieles andere längst vergessen hat. Es geht nicht darum, komplizierte Regeln zu erfüllen oder spezielle Gebete zu sprechen, sondern sich auf diesen Einen zu verlassen: Jesus Christus.

Vertraue ich wirklich allein auf Jesus - oder versuche ich, mir meinen »Zugang zu Gott« selbst zu sichern?

»Herr Jesus, hilf mir!« ist ein Gebet, das man nicht umsonst spricht.
