
Ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.
1. Korinther 2,2

Der Apostel Paulus setzte in seinen Predigten einen Schwerpunkt: Er malte seinen Zuhörern den gekreuzigten Christus vor Augen. Doch schon damals begeisterte diese Botschaft nicht die Massen. Das Kreuz wurde von Anfang an zum Stolperstein der Theologie. So reden auch heute manche Theologen gegen die sogenannte »Bluttheologie«. Sie behaupten: Gott braucht kein Opfer und schon gar kein Blut. So sollte das Kreuz durch das freundlichere Symbol der Krippe ersetzt werden. Doch was nützt uns ein nettes Kind in der Krippe? Weihnachten ohne Ostern beschert uns vielleicht Geschenke, aber keine Erlösung! Denn am Kreuz bezahlt Jesus Christus den Lohn der Sünde - den Tod. Sein stellvertretendes Opfer ist die Grundlage der Vergebung aller Schuld.
Das Wort vom Kreuz ist damals wie heute ein Anstoß. Es ist ein Skandal, weil es nicht zu unserem Bild von Gott passt. Das Kreuz war ein Ort der Qual, ein Ort für Kriminelle. Hier wurde der Abschaum der Gesellschaft hingerichtet. Somit ist die Botschaft des gekreuzigten Messias für die Juden ein großes Ärgernis und für die Griechen, die sich zu Paulus’ Zeit mit philosophischen Fragen beschäftigten, eine Lachnummer. Sie fragten nach Weisheit. Ein Gott, der Mensch wird, sich schlagen und verspotten lässt und am Kreuz stirbt, ist ihrer Vorstellung nach einfach nur dumm. Jemand, der sich so entwürdigt, kann nicht Gott sein.
Somit durchkreuzt das Wort vom Kreuz alle menschlichen Überlegungen. Menschen suchen Weisheit und Verstand - Gott antwortet mit dem Gekreuzigten. Der gekreuzigte Christus ist und bleibt der Inhalt des Evangeliums. Daher kann ich Sie nur dazu einladen, sich persönlich an Jesus Christus zu wenden. Er allein bringt jedem von uns Rettung.

Wie stehen Sie zur Botschaft vom Kreuz?

Lassen Sie Ihr Gottesbild von dem korrigieren, was Gott selbst über sich sagt!
