Samstag, 19. Oktober 2013

Leitvers
Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Römer 5,10

Todestag

Todestag

Im Wohnzimmer hängt sein Bild im Rahmen. Ein lachender Junge, ungefähr 6 Jahre alt, mit Grübchen in den Wangen. Die Mutter sieht sich wehmütig das Bild an. Der 19. Oktober ist für die ganze Familie ein dunkler Tag. An diesem Tag vor mittlerweile schon 24 Jahren geschah das Unglück. Der Vater war mit seinem Jungen auf dem Feld. Der Junge spielte, während der Vater mit dem Traktor pflügte. Am Ende des Feldes musste er ein Stück zurücksetzen. Plötzlich schoss ihm die Frage durch den Kopf, wo denn sein Junge sei. Aber da war es schon zu spät. Er hatte seinen eigenen Sohn totgefahren - jede Hilfe kam zu spät.
Ja, der 19. Oktober ist wirklich ein Trauertag für die Familie. Obwohl sie im Vertrauen auf Gott den Tod ihres Ältesten gut verarbeitet hat, ist dieser Tag doch immer noch von dunklen Schatten umgeben. Jeder erinnert sich an den kleinen fröhlichen Jungen, der schon so früh starb. Selbst die Geschwister, die ihren Bruder gar nicht mehr gekannt haben, spüren an diesem Tag ein schwermütiges Gefühl in der Brust, und wenn sie das Bild an der Wand betrachten, schnürt sich ihnen die Kehle zu.
Todestage sind Trauertage. Auch als Jesus Christus starb, bereitete sein Tod Gott, seinem Vater, Schmerzen. Aber wenn wir Christen an Jesu Tod denken, dann trauern wir nicht. Denn durch sein Sterben hat Jesus die Sünde der Welt weggenommen und die Trennung zwischen Gott und Menschen überwunden. Jesus ist als einziger Mensch nach dem Tod auferstanden und hat dadurch bewiesen, dass er die Macht über den Tod hat. Deshalb trauern wir nicht über sein Sterben; nein, wir dürfen uns freuen, weil Jesu Tod und seine Auferstehung uns Leben gebracht haben. Das ist das Einmalige am Todestag Jesu.

Michaja Franz


Frage
Wollen Sie an den rettenden Tod Jesu glauben und ewiges Leben haben?
Tipp
Wer an die Auferstehung glaubt, für den hat der Tod seine Endgültigkeit verloren.
Bibellese
Matthäus 28,5-8

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