Donnerstag, 20. Januar 2005

Leitvers

Und Mose stieg von den Ebenen Moabs auf den Berg Nebo,
den Gipfel des Pisga, der Jericho gegenüberliegt.
Und der HERR ließ ihn das ganze Land sehen.

5. Mose 34,1

Der Berg Nebo

Der Berg Nebo

Von dem Berg Nebo, der im heutigen Jordanien liegt, hat man immer noch einen grandiosen Ausblick über das Jordantal und das Tote Meer, sowie über das Westjordanland. Je nach Wetterlage kann man von dort aus bis nach Jerusalem schauen. Als wir im Oktober dort oben standen und gespannt ins Heilige Land blickten, war es recht dunstig am Horizont. Mose muss vor ca. 3500 Jahren bestimmt eine bessere Sicht gehabt haben. Gott ließ den Führer Israels am Ende seines Lebens nach einer 40-jährigen Reise von Ägypten durch das Rote Meer und Wüste bis zur Hochebene von Moab das ganze Land überschauen. Aber Mose durfte das eigentliche Ziel der Reise, das Land Kanaan, nicht betreten. Warum eigentlich nicht?
Während der Wüstenreise klagte das Volk mehrmals über Wassermangel. Jedesmal gab Gott dem Mose genaue Anweisungen, was er tun sollte. Einmal sollte er einen Felsen mit dem Stock schlagen und sofort kam Wasser heraus (2. Mose 17,6). Ein anderes Mal sollte er nur zu einem Felsen reden (4. Mose 20,8). Statt zu dem Fels zu sprechen, schlug Mose zornig auf den Felsen und sagte, er glaube nicht, dass Gott einem so rebellischen Volk zu trinken gibt. Sofort kam viel Wasser heraus, aber Mose und sein Bruder Aaron durften zur Strafe für ihren Zweifel an Gottes Güte nicht in das verheißene Land kommen.
So ist es auch heute noch: Unser Zweifel, unser Unglaube kann Gottes Güte nicht aufhalten, bringt uns selbst aber großen Schaden. Und wenn wir, wie Mose, auch noch falsche Ansichten über Gott laut verkünden, wird Gott seine Ehre dadurch wieder herstellen, dass er uns kaltstellt. Und das ist doch das Letzte, was wir wollen!

Uwe Harald Böhm
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Frage
Wo mangelt es uns an Glauben?
Tipp
Wir dürfen nicht auf unsere Logik, sondern auf Gottes Verheißungen setzen.
Bibellese
Lukas 6,1-11

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