Mittwoch, 20. Juli 2016

Leitvers

Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Jesus spricht zu ihm: Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?
Johannes 14,8-9

Glaubensbekenntnis (4): Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, …

Glaubensbekenntnis (4): Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, …

Mit diesen Worten beginnt der zweite Abschnitt des Glaubensbekenntnisses und er wirft erneut Schwierigkeiten auf. An Gott glauben viele, sogar an den Gott der Bibel, aber an Jesus? Wer war er überhaupt? Es geistern viele Vorstellungen über seine Person herum, vom unbequemen Revoluzzer bis hin zum vorbildlichen »neuen Mann«. Grundlage des Glaubensbekenntnisses ist aber etwas eindeutig anderes: Jesus Christus ist Gottes Sohn. Er hat denselben göttlichen Status wie sein Vater. Man kann den einen nicht vom anderen trennen, ohne beiden Gewalt anzutun. Jesus Christus ist einzigartig. Nur er konnte sagen: »Ich und der Vater sind eins.« Gott selbst und sein Sohn sind also wesensgleich. Wenn man etwas von Gottes Wesen erkennen möchte, dann muss man sich nur den Sohn anschauen. So wie Jesus Christus sich hingebungsvoll den Menschen zugewandt hat, sie gesucht, geheilt und gerettet hat, so ist auch Gott ein »Heiland-Gott«. Zugleich wird deutlich, dass Jesus Christus die einzig verlässliche Quelle für Informationen über Gott ist. Ein Sohn kennt seinen Vater in der Regel nämlich sehr genau. Haben Sie Fragen an Gott? Stellen Sie diese seinem Sohn. Das Neue Testament dokumentiert sehr ausführlich, was Jesus Christus von seinem Vater zu berichten hat. Dort finden Sie alle notwendigen Antworten, um zu wissen, wer Gott wirklich ist. Dass diese Berichte verlässlich sind, ist eindeutig. Nicht umsonst beginnt das Glaubensbekenntnis mit der Allmacht Gottes. Dann ist es ihm auch möglich, alle wesentlichen Details sicher zu fixieren und zu überliefern. Schließlich hält diese Passage aber auch eines fest: Jesus Christus ist als Gottes Sohn nicht irgendein Softie – sondern »Herr«! Ist er auch Ihr Herr?

Markus Majonica
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Was denken Sie über diesen Herrn aller Herren?
Tipp
So wahr er in den Himmel aufgestiegen ist, so wahr wird er wiederkommen.
Bibellese
Philipper 2,6-11

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