Mittwoch, 21. April 2027

Leitvers

Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein, bekleidet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung des Heils.
1. Thessalonicher 5,8

Zeitzeichen

Der erste »Game Boy«

Am 21. April 1989 brachte der japanische Hersteller Nintendo den ersten »Game Boy« auf den Markt. In Deutschland war er ab Herbst 1990 erhältlich. Bald avancierte er mit Spielen wie Super Mario und Pokémon zum Kultobjekt. Weltweit verkaufte er sich 119 Millionen Mal, was Platz 3 der meistgekauften Spielekonsolen bedeutet. Den Reiz des Spiels beschreibt ein Sammler so: »›Super Mario Land‹ zum Beispiel ist relativ kurz, erzeugt viel Spannung und hat einen hohen Wiederspielwert. Mit jeder Partie gibt es die Chance, neue Dinge zu entdecken.« Zusätzliche Reizfaktoren: das Klickern der lilafarbenen Knöpfe, die krümelige Grafik, die ikonische Musik, das unbewusste Mitbewegen des Spielgeräts bei schwierigen Manövern.

Wohl zum ersten Mal konnte mit dem »Game Boy« solch ein Spaßfaktor in den Tagesablauf integriert werden. Heute gehören Konsolen und Smartphones selbstverständlich dazu. Da könnte man fragen: Ist das reale Leben zu langweilig geworden? Oder hat sich der Mensch in seiner Lebenseinstellung so sehr gewandelt, dass die Zerstreuung auch für Erwachsene als erstrebenswert gilt?

Die Flucht vor der Realität ändert diese jedenfalls nicht. Daher ist es besser, sich ihr mutig zu stellen, statt sich an ihr vorbeizudrücken. Irgendwann holt sie uns doch wieder ein.

Zur Realität gehört auch, dass Gott nach uns fragt und unser Leben mit Freude erfüllen will. Diese Freude ist darin begründet, gerettet zu sein von allem, was uns schaden kann - z. B. den Folgen unserer Abkehr von Gott. Da geht es ums nackte Überleben, aber nicht fiktiv, sondern real. Da hilft kein Super Mario, sondern nur eine reale Person: Jesus Christus, der allmächtige Gott. Wenn wir das nüchtern erkennen und annehmen, will er uns Glaube, Liebe und Hoffnung schenken (siehe Tagesvers).


Joachim Pletsch
Frage

Womit vertreiben Sie sich die Zeit und vermeintlich Ihre Sorgen?

Tipp

Gegen ein spannendes Spiel ist nichts einzuwenden, aber in Bezug auf eine Zukunft in der Ewigkeit bei Gott wird es uns kein Stück weiterbringen.

Bibellese
1. Thessalonicher 5,1-10

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