Sonntag, 21. Mai 2017

Leitvers

Ich achte mein Leben nicht der Rede wert, damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe: das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.
Apostelgeschichte 20,24

Reformation

Reformation

2017 ist das »Jahr der Reformation« – ein »500-Jahre-Jubiläum«, das sich auf das Jahr 1517 mit den 95 Thesen bezieht, die Martin Luther angeblich an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg anschlug, womit eine der größten religiösen und politischen Umwälzungen Deutschlands einleitete.
Worum ging es Luther? Seine Absicht war, auf Missstände in der Kirche hinzuweisen und diese zu reformieren. Gegenüber äußeren Anstrengungen und religiösen Werken wie Leben im Kloster, Wallfahrten, Selbstkasteiung, sogenannte Ablassbriefe, Almosen, mit denen man sich das ewige Heil erarbeiten sollte, das die Kirche und ihre Repräsentanten quasi hochherrschaftlich verwalteten, wollte Luther zur Rückbesinnung auf die biblischen Grundlagen des Evangeliums hinleiten. Die Menschen sollten allein auf Christus, allein auf die Gnade Gottes vertrauen, allein durch Glauben das Heil empfangen und sich allein auf die Schrift gründen als die für alle Christen verbindliche Autorität. Nicht Menschen aufgrund vermeintlicher Verdienste, sondern allein Gott sollte die Ehre zukommen für seine Liebe, die er den Menschen entgegenbringt, ohne dafür irgendwelche Vorleistungen einzufordern.
Dies nennt man die fünf Solas (lat. für »allein«) der Reformation, und sie fassen zusammen, worum es im Kern bei diesem geschichtlichen Wendepunkt ging. In den kommenden Tagen wollen wir diese fünf Sola genauer betrachten und danach fragen, wozu sie die Menschen heute mahnen, selbst wenn die meisten von ihnen im Gegensatz zur damaligen Gesellschaft gar nicht (mehr) zur Kirche gehören und vom befreienden Evangelium von Jesus Christus kaum noch etwas wissen.
Dieses deutsche Mega-Jubiläum wäre doch eine gute Gelegenheit, sich neu damit auseinanderzusetzen.

Joachim Pletsch
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Bibellese
Römer 1,8-17

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