Dienstag, 21. Mai 2019

Leitvers

»Ich bin der Herr, dein Arzt!«
2. Mose 15,26

Lebensrettende Medizin ablehnen?

Lebensrettende Medizin ablehnen?

Stellen Sie sich vor, bei Ihnen würde eine lebensgefährliche Krankheit festgestellt, für die es aber glücklicherweise eine höchst wirksame Arznei gibt. Ganz sicher werden Sie dem Arzt nicht entgegnen: »Nein danke. Ich komme schon allein klar und brauche keine Hilfe.« So töricht würde wohl niemand sein.
Doch leider verhalten sich unzählige Menschen genau so. Und das auch noch, wenn es nicht nur um die Rettung ihres Körpers, sondern um das ewige Heil ihrer Seele geht. Mit der menschlichen Seele ist nämlich das eigentliche Leben des Menschen gemeint. Tiere und Pflanzen haben keine bewusste Beziehung zu ihrem Schöpfer und müssen sich auch nicht vor ihm verantworten, wir Menschen aber wohl. Hinzu kommt, dass wir niemals vergehen, sondern ewig leben werden, weil wir für den Himmel gemacht sind, nicht nur für diese Erde. Das sind riesengroße Bevorzugungen allen anderen Lebewesen gegenüber; aber seitdem die Menschen Sünder vor Gott geworden sind, sind ihre Seelen dem ewigen Tod in der Gottesferne verfallen. Und zwar deshalb, weil die im Herzen wohnende Sünde uns Menschen von unserem Schöpfer trennt, von dem Gott, der zu rein ist, eine einzige Sünde dulden zu können.
Das »Evangelium« oder »die gute Botschaft«, wie das Wort auf Deutsch heißt, enthält die heilbringende »Arznei« für unsere Seele: Darin steht, dass Gott selbst seinen Sohn, Jesus Christus, zu uns geschickt hat, damit er alle unsere Schuld auf sich nehmen sollte, sodass wir wieder mit dem heiligen Gott in Verbindung kommen könnten.
Alle Schätze der Welt, aller Ruhm unter den Menschen und alle Macht über sie sind nichts im Vergleich zu dem, was uns das Evangelium zu bieten hat!

Hermann Grabe
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Bibellese
Hiob 40,1-14

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