Freitag, 21. November 2014

Leitvers

Wehe der Welt der Ärgernisse wegen! Denn es ist notwendig, dass die Ärgernisse kommen. Doch wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt!
Matthäus 18,7

Kommunikation / Internet

Ärgernisse

Neulich hielt ein Lehrer des Gymnasiums einen Vortrag über den Einfluss der vielen verschiedenen Medien auf unsere Kinder. Dabei wies er auf die vielseitigen Versuchungen hin, die von Fernsehern, Konsolen- und Computerspielen ausgehen. Diese Dinge sind ja nicht nur beträchtliche Zeiträuber. Sie hindern die Schüler am Vorwärtskommen, weil vieles ungelernt bleibt, was ihnen in der Schule angeboten wird.
Eltern sollten sich fragen, wie viel Zeit der Nicht-Entwicklung sie ihren Kinder zumuten wollen, bevor sie ihnen erlauben, Zeit mit diesen Dingen zu vergeuden. Viele Kinder haben es längst verlernt, sich anzustrengen. Sie können sich zum Beispiel überhaupt nicht mehr auf die Hausaufgaben konzentrieren, ja viele sind direkt süchtig geworden und bedürfen einer spezifischen Entwöhnungskur.
Forscher haben festgestellt, dass beim Fernsehen große Teile des Gehirns völlig brachliegen. Sie werden nicht aktiviert und sind auf »standby« gestellt. Außerdem lernt das Kind dabei weder Ausdauer noch Körperbeherrschung wie beim Lernen oder beim Sport.
Es gibt ein körpereigenes Glückshormon, das Dopamin. Es »belohnt« uns, wenn wir etwas Neues gelernt haben. Dann sorgt es für ein gutes Gefühl, das wiederum dafür sorgt, dass man sich das Gelernte sicher einprägt und dass man weiterlernen will. Computerspiele erzeugen den gleichen Effekt, sogar in sehr verstärktem Maß. Darin liegt ein Teil der großen Anziehungskraft dieser Medien.
Sollten wir unseren Kindern nicht Dinge anbieten, durch die sie wirklich gefördert werden? Wie wäre es, wenn Sie Ihre Kinder an eine ihnen angemessene Tätigkeit heranführten, die Geist, Körper und Seele stärken und vor Schäden bewahren könnte? Anna Schulz
Frage
Was tun Sie gegen den geisttötenden Medienkonsum?
Tipp
Opfern Sie so viel Zeit wie möglich für Ihre Kinder!
Bibellese
Psalm 119,25-32

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