Sonntag, 21. Dezember 2003

Leitvers

Wehe dem Gottlosen! Es wird ihm schlechtgehen,
denn das Werk seiner Hände wird ihm vergolten.

Jesaja 3,11

Lockerbie

Lockerbie

Wer kennt schon Lockerbie! Nur wenigen wird einfallen, dass das der Name einer Kleinstadt im südlichen Schottland ist. Man muss schon gute Landkarten haben, um sie ausfindig zu machen. Zur Erinnerung: Heute vor 15 Jahren wurde eine Boeing 747 der PanAm-Fluggesellschaft auf dem Flug von London nach New York über Schottland in Stücke gerissen. Es war ein Attentat libyscher Geheimdienstler.
Wenn ein solch großes Flugzeug mit Hunderten von Passagieren abstürzt, ist das immer ein Schock, denn stets gibt es dann Menschen, die Opfer zu betrauern haben. Und Millionen von Menschen, die nächstens eine Flugreise unternehmen müssen, erschauern bei dem Gedanken daran. Es ist der Todesschrecken, der mehr oder weniger uns alle in einer solchen Situation befällt. Andere Zeitgenossen sind erstaunt darüber, dass Personen es über sich bringen, solche Verbrechen zu begehen. Das passt nicht zu ihrem Menschenbild. Es gibt nämlich in unserer gegenwärtigen Gesellschaft eine starke Tendenz, das Böse als wirksame Kraft wegzudiskutieren. Es heißt: Der Mensch ist an sich gut, nur Erziehung, soziale Ungerechtigkeit und mangelnde Aufklärung führten zu aggressivem Verhalten. Die Bibel aber sagt, dass diese Kraft zur Zerstörung in den Herzen der Menschen wohnt. Das Böse, das sich dort über Lockerbie in der Sprengung der Maschine zeigte, bestimmt weithin Politik und Gesellschaft und beherrscht das irdische Leben in fast allen Bereichen.
Christen warten deshalb auf eine Welt, in der wahrhaft Gerechtigkeit und Frieden wohnt. Diese Zeit wird anbrechen, wenn Jesus Christus die Herrschaft übernimmt und durch ihn die Macht des Bösen endgültig und für immer gebrochen wird.

Karl-Otto Herhaus


Frage
Wie stellen wir uns innerlich zu dieser Verheißung Jesu Christi?
Tipp
Habe ich mich mit dem »Ist-Zustand« der Welt abgefunden?
Bibellese
2. Chronik 32,1-23

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