Sonntag, 22. Mai 2011

Leitvers

Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
1. Korinther 2,9

Die Sprache des Himmels

Die Sprache des Himmels

Die Sprache im Garten Eden war zwar ursprünglich sehr gut, aber es war dennoch nur eine irdische Sprache. Die Sprache der Ewigkeit hingegen ist von himmlischer Art. »Was kein Ohr gehört hat«, geht über das Irdische weit hinaus. Wenn es im Himmel Dinge gibt, die hier auf der Erde nicht in unser Herz gelangen können, dann sind jene himmlischen Empfindungen auch nicht mit unserer irdischen Sprache erfassbar. Die himmlische Sprache wird daher alle unsere menschlichen Sprachen weit übertreffen:
Sie wird komplexer sein, um kompliziertere Sachverhalte und göttliche Empfindungen ausdrücken zu können. Sie wird harmonischer sein, da sie keine Merkmale des Sündenfalls trägt. Sie wird unmissverständlich sein, da im Himmel alles vollkommen ist. Sie wird kräftiger, wortreicher und wortgewaltiger sein: »Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern« (Offenbarung 14,2). Die himmlische Sprache wird das Wesen der Liebe angemessen ausdrücken können. Ist unsere Sprache nicht bettelarm, wenn wir für ganz verschiedene Aspekte dasselbe Wort verwenden? Wir sagen: Ich liebe meine Frau - Hunde lieben Schappi - und Autos lieben Shell?
Paulus wurde ins Paradies entrückt und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann (2. Korinther 12,4). Wie nur werden wir im Himmel eine so alles überragende Sprache erlernen - etwa in einem Sprachkurs? Mit Sicherheit nicht! Es wird wie bei der Schöpfung sein. Unser neues Gehirn erhält die komplette Sprache mit einem göttlichen Wortschatz - etwa so wie bei einem Computer die Software installiert wird.

Werner Gitt


Frage
Was würden Sie antworten, wenn jemand bezweifelt, dass Sie in den Himmel kommen?
Tipp
»Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast« (Johannes 17,22).
Bibellese
Johannes 17

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