
Vertraue auf den HERRN und tue Gutes; wohne im Land und hüte Treue.?... Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln.
Psalm 37,3-5

Am 22. Mai 1875 wurde in Gotha die Sozialistische Arbeiterpartei (SAP), die Vorgängerpartei der heutigen SPD, ins Leben gerufen. Sie war eine Vereinigung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, die von Wilhelm Liebknecht und August Bebel gegründet worden war. Ihre Beliebtheit, vor allem aufgrund ihres Fokus auf die Stärkung der Arbeiterklasse, wuchs schnell. Aus Angst vor dieser Opposition erließ Reichskanzler Otto von Bismarck 1878 das »Sozialistengesetz«. Es galt bis zum 30. September 1890. Die daraus folgenden Einschränkungen der Parteiarbeit kamen einem Parteiverbot gleich, auch wenn sozialdemokratische Abgeordnete weiter im Reichstag sitzen und bei Wahlen antreten durften. Die Partei agierte fortan im Untergrund, hielt Parteitage im Ausland ab und konnte ihre Stimmenanteile bis 1890 verdreifachen. Nach Aufhebung des Gesetzes wurde sie die stärkste politische Kraft im Deutschen Reich.
Die Wirkung, die sich aus einem als unrechtmäßig empfundenen Verbot ergibt, ist häufiger zu beobachten: Sie verhindert die Aktivität nicht, sondern verstärkt sie noch. So war es auch, als der christliche Glaube verboten wurde und deren Vertreter sogar verfolgt wurden. Zwar hatte der nicht primär die Veränderung der Gesellschaft als Ziel, aber die des einzelnen Menschen - durch Glauben an den, der die ganze Welt geschaffen hat und dem deshalb alle Zusammenhänge des Lebens und Zusammenlebens kein Geheimnis sind: Jesus Christus. Wer sich ihm anvertraut und ihn in sein Leben aufnimmt, folgt keinem Parteiprogramm, sondern einer liebevollen Person. Dieser Person kann man vertrauen, denn sie hat auf dieser Erde durch den Tod am Kreuz dafür gesorgt, dass uns Menschen alles vergeben werden kann, was wir falsch gemacht haben.

Wie viel trauen Sie sich selbst, anderen und einem allmächtigen Gott zu?

Bisher hat noch jede Partei nichts anderes deutlich gemacht, als dass sie bald mit ihrem Latein am Ende ist.
