Mittwoch, 22. Dezember 2010

Leitvers

... Frieden auf Erden.
Lukas 2,14

Weihnachten im Niemandsland

Weihnachten im Niemandsland

Kaum zu glauben, aber wahr: Inmitten des Wahnsinns des Ersten Weltkrieges gab es für einige Stunden einen bemerkenswerten Waffenstillstand, bei dem sich die Feinde wie Brüder verhielten. An der Westfront Frankreichs, von den Schweizer Alpen bis zum englischen Kanal, war am Heiligabend 1914 alles friedlich.
Der Grabenkrieg war nun noch etwa 70 km von Paris entfernt. Erst seit fünf Monaten war Krieg und bereits annähernd 800.000 Menschen waren bisher getötet oder verletzt worden. Viele Soldaten machten sich Gedanken, ob Weihnachten auch eine Zeit von Mord und Kampf oder eine Zeit des Friedens sein würde. Dann geschah etwas Einmaliges: Die britischen Soldaten stellten Schilder mit den Worten »Frohe Weihnachten« entlang ihrer Gräben auf und schon bald hörte man Weihnachtslieder aus den englischen und deutschen Gräben.
Am Morgen des 25. verließen die Soldaten ihre Schützengräben und sangen Lieder und unterhielten sich im Niemandsland. Sie gaben sich sogar kleine Geschenke und so kam es, dass entlang der Front über viele Kilometer ein friedlicher erster Weihnachtstag stattfand.
Diese Friedenssehnsucht der Soldaten - haben sie nicht alle Menschen? Warum muss dann immer weiter gekämpft und getötet werden? Bis heute. Weil es eine Macht, den Teufel, gibt, der nichts mehr wünscht als ständigen Krieg zwischen den Menschen.
Jesus Christus aber kam mit der erlösenden Botschaft: »Frieden auf Erden.« Er ist der Erlöser, der Versöhner. Er möchte uns mit Gott versöhnen. Die Feindschaft zwischen Mensch und Gott ist letztliche die Ursache von Streit, Neid und Krieg zwischen uns Menschen.

Detlef Kranzmann
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Frage
Was verhindert ein dauerhaftes, friedliches Zusammenleben in Ihrer Umgebung?
Tipp
Wenn wir uns Jesus Christus, dem Friedefürsten, anvertrauen, dann haben wir Frieden mit Gott und suchen ihn auch mit unseren Nächsten.
Bibellese
Lukas 2,25-35

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