Donnerstag, 23. April 2009

Leitvers

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.
Psalm 19,2

Ein Mann mit Weitblick

Ein Mann mit Weitblick

Das Jahr 2009 ist das internationale Jahr der Astronomie. Es lehnt sich an das 400-jährige Jubiläum der Erfindung des Fernrohres an. Nachdem der holländische Brillenmacher Hans Lipperhey 1608 ein erstes Fernrohr konstruiert hatte, wurde es durch Galileo Galilei zur Praxisreife weiterentwickelt. Er nutzte es dann, um den Mond, die Sonne und die Planeten zu beobachten. Seine Beobachtungen erbrachten viele neue Erkenntnisse. So entdeckte er die Krater auf der Mondoberfläche, die Sonnenflecken und die vier größten Monde des Jupiter. Zunehmend festigte sich bei ihm der Gedanke, den Kopernikus zuvor geäußert hatte, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt, wie es bislang angenommen wurde. Diese Erkenntnis brachte ihn in den Widerstreit mit der damaligen Kirche.
Bei allen seinen naturwissenschaftlichen Studien hat er aber nie an der Urheberschaft Gottes an der Schöpfung gezweifelt. Für ihn war Forschung ein Erkennen dessen, was Gott geschaffen hat. So schrieb er: »Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.« Für ihn waren der Glaube an einen Schöpfer und logisch schlussfolgernde Naturwissenschaft kein Widerspruch. Er sagte: »Mathematik ist das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat.«
Durch genaues Beobachten der Natur bekommen wir einen immer deutlicheren Eindruck von Gottes großartigem Schöpfungshandeln. Je mehr wir in die großen und kleinen Dinge Einblick gewinnen, desto mehr können wir darin seine große Weisheit und Genialität erkennen.

Bernhard Volkmann
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Frage
Wann haben Sie in letzter Zeit diese Genialität Gottes erfahren?
Tipp
Betrachten Sie einmal den Sternenhimmel mit dem Gedanken, dass alles das Gott geschaffen hat.
Bibellese
Hiob 37,14-24

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