
Er [Abraham] erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.
Hebräer 11,10

Am 23. April 1976 wurde in der DDR der Palast der Republik eröffnet. Er war Sitz der Volkskammer und Unterhaltungstempel in einem. Seine Funktionsvielfalt war zum damaligen Zeitpunkt ziemlich einzigartig auf der Welt: Im öffentlichen Bereich gab es eine Bowlingbahn, eine Diskothek und ein Dutzend Restaurants, Cafés und Nachtbars. Im Volksmund wurde vom »Ballast der Republik« oder - wegen der üppigen Beleuchtung - von »Erichs Lampenladen« gesprochen. Doch die Besucher kamen in Scharen, bis zur Schließung 1990 wegen Asbestverseuchung insgesamt 70 Millionen Menschen. Im Januar 2006 wurde er abgerissen, der Stahl des Palastes abtransportiert und unter anderem im höchsten Gebäude der Welt - dem »Burj Chalifa« in Dubai - verbaut. (Quelle: mdr.de)
Kein Gebäude der Welt steht ewig - selbst dann nicht, wenn es unter Denkmalschutz steht oder gar zum Weltkulturerbe gehört. Trotzdem werden immer wieder neue gebaut, weil der Mensch so etwas braucht - z. B. als bewohnbares Zuhause, als Ort der Religionsausübung oder als Begegnungsstätte. Welche Orte und Gebäude gerade populär sind, kann man in entsprechenden Posts in den sozialen Netzwerken verfolgen.
Die Bibel richtet unsere Aufmerksamkeit auf einen besonderen Ort, der mit nichts auf der Welt vergleichbar ist. Es ist die Stadt, deren Baumeister und Besitzer Gott ist, wo man endgültig ein Zuhause finden kann. Schon die Urväter wie Abraham hatten das im Blick und sehnten sich danach. Darin wohnen kann man aber erst nach diesem Leben, und auch nur dann, wenn man die Zugangsberechtigung erworben hat. Die gibt es nur durch eine Person: Jesus Christus. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Zu Gott und in seine Stadt kommt man nur durch ihn.

Was sind die Lieblingsorte Ihrer Vergangenheit?

Man muss jetzt (!) für eine sichere Ankunft an dem einzig beständigen Ort in der Zukunft sorgen.
