Samstag, 23. Oktober 2010

Leitvers

Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so folge ihnen nicht!
Sprüche 1,10

In der Zwickmühle

In der Zwickmühle

Peter kann nicht schlafen. Er wälzt sich nur immer umher. Er hatte seinen Eltern gesagt, er wolle Fußball spielen; dann war er aber zu dem Baumhaus der Clique aus seiner Klasse gefahren, um aufgenommen zu werden. Die nannten ihm die Bedingung: Fünf Tafeln Schokolade sollte er im Supermarkt klauen, um Mut zu beweisen. Das war eigentlich gar nicht so schwer.
Aber nun liegt er da und kann nicht einschlafen. Seine Gedanken kreisen: Wie komme ich da wieder raus? Die Clique hat ihm für »Verrat« schlimme Strafen angedroht. Die Eltern werden böse sein, und dann hat er auch noch von Gott gehört, dass der so was gar nicht gut findet. Und keiner ist da, der ihm hilft.
Peter nimmt sich vor, die Tafeln Schokolade abzubüßen, indem er freiwillig den Rasen mäht, bestimmt fünfmal. Ja, und Gott? Da wird er nie wieder meckern, wenn er sonntags zum Gottesdienst mitgehen soll.
Nicht nur Schüler aus der siebten Klasse versuchen, ihre Schuld bei Gott oder Menschen irgendwie abzuverdienen. Das machen Erwachsene wohl noch häufiger. Wie manches teure Schmuckstück hat diesen Dienst schon tun sollen! Und bei Gott? Kann man dem mit »guten Werken« etwas abkaufen, eine Schuld abbüßen?
Klar, weiß jeder, das geht nicht. Aber warum versuchen es so viele immer noch? Gottes gnädiges Angebot der Vergebung gilt nur, wenn man zugibt, seinen Zorn zu verdienen, und nur wenn man ihn bittet, um seines Sohnes willen uns zu vergeben, der alle Schuld am Kreuz bezahlt hat. Und das geht gegen den Stolz der meisten Menschen. Auch gegen Ihren?

Axel Schneider
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Was würden Sie Peter raten?
Tipp
Man sollte mit einer Vertrauensperson reden, bevor man etwas Neues anfängt.
Bibellese
Sprüche 3,1-12

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