
Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast?
Lukas 12,20

Von Alexander dem Großen wird berichtet, er habe kurz vor seinem Tod drei Wünsche geäußert:
1. Allein seine Ärzte sollten seinen Sarg tragen.
2. Der Weg zum Friedhof, über den sein Sarg getragen werden würde, sollte mit Gold, Silber und Edelsteinen bestreut sein.
3. Seine beiden Hände sollten aus dem Sarg hängen.
Über diese Wünsche waren seine Nächsten sehr erstaunt. Was sollte das? Einer seiner Getreuen fasste sich ein Herz und fragte den großen Feldherrn nach dem Warum. Dieser antwortete: Meine Mitmenschen sollen (1.) erkennen, dass auch die besten Ärzte nicht vor dem Tod bewahren können. Dann sollen sie (2.) sehen, dass all mein Sammeln an irdischen Schätzen im Letzten Zeitverschwendung war. Und schließlich sollen alle (3.) sehen, dass auch die Hände des mächtigsten Menschen im Tod genauso leer sind, wie sie waren, als ich geboren wurde.
Obwohl Alexander der Große kein Mensch war, der an den Gott der Bibel glaubte, gibt er uns damit doch erstaunliche zeitlose Lektionen, die mit den Aussagen der Bibel, etwa im Tagesvers, übereinstimmen: Wer seine Hoffnungen auf Gesundheit, Reichtum und Erfolg setzt, hält nur ein sehr flüchtiges Gut in Händen. Der makedonische Welteroberer starb all seiner Ärzte, seines immensen militärischen Erfolgs und seines Reichtums zum Trotz mit nur 33 Jahren. Mit seinem Tod hatte alles Erlebte ein jähes Ende. Alexander hatte keine Perspektive über den Tod hinaus. Sein Reich zerfiel in Windeseile.
Doch dem, der Jesus Christus, dem gestorbenen und auferstandenen Sohn Gottes und Todesbezwinger, sein Leben anvertraut, gilt: Er hat ewiges Leben, das nicht mit dem Sarg sein Ende findet.


