Freitag, 24. Februar 2017

Leitvers

Denn dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
1. Timotheus 2,3-4

Gott will unser Herz

Gott will unser Herz

Heinz Schäfer erzählt von einem sterbenden Kunsthistoriker, dem der Seelsorger ein Bild des gekreuzigten Jesus Christus vor die Augen hielt. Der blickte müde darauf und murmelte: »Elfenbein – Würzburger Arbeit – Zopfstil – von mäßigem Wert«, und verschied. Da sollte er so kurz vor den Toren der Ewigkeit auf den einzigen Retter hingewiesen werden, der uns allen – ob wir alt oder noch jung sind – gegeben ist, um Frieden mit Gott zu bekommen; aber er beurteilte das Bild nur nach seinem Verkaufswert.
Sehr wahrscheinlich hat er sich in seinem Leben gründlich mit Bildern beschäftigt, die biblische Geschichten erzählten; aber alle waren nur von seinem Verstand und nicht von seinem Herzen erfasst worden.
Dem armen Mann ist jetzt nicht mehr zu helfen. Aber wie ist es mit uns? Wie oft wurden wir auf die Botschaft der Bibel hingewiesen? Was haben wir vielleicht sogar alles auswendig lernen müssen! Doch was davon ist in unser Herz gedrungen?
Es geht in Deutschland zurzeit leider sehr gottlos zu; aber keiner kann sagen, niemals mit dem freundlichen Angebot Gottes konfrontiert worden zu sein. Vielleicht bei einem feierlichen Weihnachtsgottesdienst oder bei der Trauung oder auch bei einer Beerdigung. Denn noch immer lädt Gott die Menschen ein, die Frage nach dem ewigen Leben ernst zu nehmen und das gnädige Angebot anzunehmen, das Gott uns macht, weil sein Sohn alles für uns gut gemacht hat.
Und wer schon mit Gott ins Reine gekommen ist, der sollte so leben, dass seine noch ungläubigen Bekannten sehen können, dass Gott an seinem Herzen gearbeitet hat und er jetzt viel angenehmer zu ertragen ist im Verleich zu damals, als er Gott noch nicht kannte.

Hermann Grabe
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Frage
Was hat der Kunsthistoriker falsch gemacht?
Tipp
Eigentlich müssten wir an Gott doch ein viel größeres Interesse haben als er an uns – oder?
Bibellese
Apostelgeschichte 16,25-34

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