Samstag, 24. Mai 2014

Leitvers

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,9

Die Ehe – am seidenen Faden?

Die Ehe – am seidenen Faden?

Mark und Katja sitzen sich schweigend gegenüber. Das war schon der dritte dicke Krach in dieser Woche. Wie soll das nur weitergehen? Keiner gibt nach, jeder pocht auf sein Recht. Jeder meint, dass der Fehler bei dem anderen liegt. Und dann dieser Stress mit den Kindern und den finanziellen Belastungen. »Am besten ist es, wenn wir uns scheiden lassen«, meint Katja. »Ich bleibe mit den Kindern hier und du kannst wieder zu deiner Mutter ziehen.« Man hat sich einfach nichts mehr zu sagen. Aus und vorbei.
So manche Ehe mag so ähnlich ihr Ende gefunden haben. Eine Kette von Missverständnissen, Anfeindungen und Problemen führt schließlich zur Trennung. Niemand kann da mehr helfen – oder?
Wie war das damals bei der Heirat? »Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.« Na ja, man konnte ja damals nicht wissen, wie es sich später entwickelt. Und warum nicht sich scheiden lassen? Das ist heute keine Schande mehr. Doch es gibt fast immer eine Chance für den Fortbestand der Ehe. Das ist nicht einfach, und mit ein paar gut gemeinten Sätzen aus einem christlichen Kalender ist man nicht wirklich schlauer. Es braucht vielleicht Hilfe von außen, fähige Menschen, die so schwierige Situationen gut kennen. Es gibt christliche Eheberater, die der Bibel folgen. Und es gibt nicht zuletzt das Wort Gottes selbst und das aufrichtige Gebet. Hier können wir Trost und Hilfe suchen, jeder für sich und gemeinsam.
Am weitaus besten wäre es, wenn sich die Ehepartner ohne erneute Schuldzuweisungen gegenseitig Schuld und Sünde bekennen und zusammen Gott um Gnade bitten, weil er Versöhnung will. Er vergibt jeden Tag neu; tun Sie es auch mit Ihrem Ehepartner.

Axel Schneider
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Frage
Wie bedroht ist Ihre Ehe?
Tipp
Seien Sie wachsam, arbeiten Sie an Ihrer Ehe; Ehe ist Beziehung, die gepflegt werden muss.
Bibellese
Markus 10,1-12

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