
Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens!
Lukas 2,14

Am 25. Januar 1982 veröffentlichten die DDR-Bürgerrechtler Rainer Eppelmann und Robert Havemann den »Berliner Appell - Frieden schaffen ohne Waffen«. Darin wandten sie sich an die DDR-Regierung und plädierten für Abrüstung und Frieden während des »Kalten Krieges«. Eppelmann wurde daraufhin kurzzeitig verhaftet. Der DDR-Regierung war dieser Aufruf vor allem deshalb ein Dorn im Auge, weil sie ihren Staat auf der Grundlage des Sozialismus als »Friedensstaat« verstand, obwohl die DDR mit ihrer Einbindung in den Warschauer Pakt selbst Anteil am »Kalten Krieg« hatte.
Doch kann man wirklich »Frieden schaffen ohne Waffen«? Dieser auch von der Friedensbewegung aufgegriffene Slogan klingt tatsächlich etwas naiv angesichts der ständigen Auseinandersetzungen bis hin zu Weltkriegen in der Geschichte der Menschheit. Unter welchen Voraussetzungen wäre der Appell realistisch? Nur dann, wenn sich die Menschen grundlegend ändern und von ihrer Neigung zu Hass und Vernichtungswillen befreit würden. Das ist aber weder durch Umerziehung gelungen noch flächendeckend erreicht worden. Also geht das Töten weiter - mit immer effektiveren Waffen.
Die Bibel zeigt uns einen Gott des Friedens, der auch den Menschen friedensfähig machen will. Dazu hat er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt - um tatsächlich Frieden zu schaffen ohne Waffen. Jesus ließ sich für unsere Sünden ans Kreuz schlagen und nahm den Tod auf sich, den wir hätten erleiden müssen. Dies war die Grundlage, um die Menschen von ihrer Schuld zu befreien und zu erneuern. Denn nun kann jeder durch Jesus ein neues Leben beginnen mit einer völlig neuen göttlichen Natur, die nicht mehr auf Hass und Krieg, sondern auf Liebe und Frieden ausgerichtet ist.

Was spricht dafür, sich durch den Glauben an Jesus erneuern zu lassen?

Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen, dass wir es selbst niemals schaffen werden.
