
Wenn wir schon menschlichen Zeugen Glauben schenken, wie viel mehr dann dem Zeugnis Gottes. Gottes Aussage hat ungleich größeres Gewicht, zumal er damit für seinen Sohn eingetreten ist.
1. Johannes 5,9

Jedes Halbjahr ist es so weit: Die Schülerinnen und Schüler erhalten ihr Zeugnis mit einer Note für jedes Fach. An der christlichen Bekenntnisschule, an der ich unterrichte, gibt es sogar zwei Zeugnisse. Neben dem klassischen »Notenzeugnis« beinhaltet das Zusatzzeugnis eine Beurteilung des Sozialverhaltens wie Verantwortung und Teamfähigkeit, Respekt und Höflichkeit sowie Zuverlässigkeit und Sorgfalt. Letzteres zeigt sich bei den Kindern zum Beispiel in der Heftführung, den Hausaufgaben oder dem Umgang mit Arbeitsmaterial. Außerdem gibt es Noten über die Lernbereitschaft und Selbstständigkeit.
Als Lehrer muss ich die Leistung und das Sozialverhalten beurteilen. Diese Beurteilung soll fair und gerecht sein und die Realität widerspiegeln, was nicht immer einfach ist.
Aber nicht nur Leistungen und Verhalten in der Schule, sondern auch unser gesamtes Leben wird von höherer Seite aus beurteilt. Gott sieht nicht nur unsere Taten, sondern sogar unsere geheimsten Gedanken und Motive. Die Bibel als Gottes Wort dringt in unser Innerstes ein, wo sonst kein Mensch hineinsehen kann. Es legt unsere Beweggründe offen und beurteilt, ob sie gut oder böse sind. Gott kennt uns besser als wir selbst.
Das Interessante an Gottes »Zeugnis« ist allerdings, dass es dabei nicht auf unsere Leistung ankommt. Da würde sowieso jeder von uns mit einer 6 endlos sitzen bleiben. Doch weil Gott uns liebt, macht er eine Aussage, legt ein »Zeugnis« ab: Sein Sohn Jesus Christus tritt an unsere Stelle, trägt unsere Strafe und will uns neues Leben schenken. Indem wir dieses Zeugnis annehmen, erhalten wir ewiges Leben und ein vollkommen neues Lebenszeugnis (siehe Tagesvers). Gott möchte uns durch sein Wort verändern. Die Frage ist, ob wir dazu bereit sind.

Wie weit würden Sie bei Gott mit einem leistungsbezogenen Lebenszeugnis kommen?

In Gottes Lebensschule dürfen Sie ohne Druck lernen - weil er bereits den Abschluss für Sie erreicht hat.
