Samstag, 25. Juni 2005

Leitvers

Wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt
und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.

Römer 8,22

Mensch, pass doch auf!

Mensch, pass doch auf!

Eine Schrecksekunde war es. Mein Fuß zuckte vom Gas; von Bremsen konnte keine Rede sein. Es musste passieren! Es war passiert. Ich hatte angehalten und war zur Unfallstelle zurückgeeilt. Da lagen sie: eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs – sieben! – mitten aus dem Leben gerissen auf dem Asphalt. Nein, ich war nicht sehr schnell gewesen; ich fuhr mit »angepasster« Geschwindigkeit, so etwa 90 km/h. Doch ich hatte keine Möglichkeit zu reagieren. Aber diese waren unvorsichtig gewesen, hatten leichtfertig die Straße überquert. Wahrscheinlich hatte sich einer auf den anderen verlassen. Gruppenverhalten. Und nun waren sie tot, alle sieben. Bedrückt ging ich zum Auto, fuhr in Gedanken weiter. Ich wusste, man soll immer so fahren, dass man auf Unvorhergesehenes reagieren kann. In der Regel halte ich mich daran und bremse sogar, wenn ich dabei niemanden gefährde, – für Spatzen …
Der Mensch ist zum technisierten Killer geworden. Seit dem Sündenfall kam der Tod in diese Welt, der »natürliche« und der gewaltsame; bis in unsere hochentwickelte Zivilisation. Wer kann die Vögel, Igel, Katzen und Kröten zählen, die auf unseren Straßen zu Tode kommen, zerschmettert, geplättet, zermalmt? Wie von Gott angekündigt, haben wir »Furcht und Schrecken« in seine Schöpfung gebracht (1. Mose 9,2). Wir leben in einer seufzenden, weinenden und leidenden Welt. Deshalb wartet die Schöpfung auf ihre Erlösung und sehnt sich nach den Idealbedingungen im Garten Eden zurück. Das wird Wirklichkeit werden; aber nicht durch unsere Weltverbesserungs-Programme, sondern wenn Jesus Christus wiederkommt. Wer an ihn glaubt, darf sich freuen auf Gottes neue Welt.

Johann Fay


Frage
Ist Ihnen bewusst, dass wir Verwalter von Gottes Schöpfung sind?
Tipp
»Mensch, pass auf!« Anvertrautes will pfleglich behandelt sein!
Bibellese
Apostelgeschichte 11,1-18

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